Alchemie of Brotherhood

It's dark INSIDE the HOLE

 
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 Zufällige Begegnung in Central City

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Winry Rockbell

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BeitragThema: Zufällige Begegnung in Central City   So Feb 14, 2016 4:23 pm

Wer?: Winry Rockbell und Edward Elric
Wo?: Central City's Straßen
Was? Winry trifft Ed zufällig in Central....
Reihenfolge: Winry, Ed

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Winry Rockbell

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   So Feb 14, 2016 4:33 pm

Es war bereits Abendstunde in Central City, als die junge Mechanikerin immer noch durch die Straßen schlich. Vor wenigen Minuten war sie gerade aus der Wohnung ihres Kunden getreten, dennoch hatte sie nie gedacht, dass eine Automail-Wartung so viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Mal abgesehen davon wenn sie Eds Prothesen warten würde.

Dennoch ging bereits die Sonne hinter den Dächern Central City's unter. Eigentlich sollte sie ja noch ein paar Automail-Teile für ihre Oma beschaffen....wenn sie ganz ehrlich war konnte sie auch einen neuen Schraubenzieher vertragen. "Wenn ich mich beeile....dann könnte ich es noch schaffen", murmelte sie in sich hinein als sie für einen kurzen Moment ihren Blick zur untergehenden Sonne wandte. Sie hatte zwar keine Ahnung wann die Geschäfte in Central schlossen, aber wenn sie sich beeilte, dann würde sie bestimmt noch etwas ergattern können. So marschierte Winry mit ihrem Werkzeugkasten geschultert auf den Weg zu ihrem nächsten Ziel, während sich um sie herum die Menschenmenge immer mehr zu lichten begann.

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Edward Elric

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   So Feb 14, 2016 4:49 pm

Es war schon Abend und Ed war bereits eine Weile unterwegs. Nicht weil er unbedingt hier draußen Sport treiben wollte, sondern weil er wieder einmal einer Spur folgte, die ihm die Alchemie und dem Stein der Weisen näher bringen sollte... Aber wie so oft hatte sich der Hinweis als Ente erwiesen und der junge Staatsalchemist wurde in Kämpfe verwickelt, die er gar nicht austragen wollte. Aber wie auch immer... Es war an der Zeit sich etwas Hilfe zu besorgen, denn automatische Gliedmaßen konnten eben dann doch nicht allen Wahnsinn des Kleinen überstehen. Der Sprung von einem Dach, der Schlag auf den Arm... Vielleicht war das doch etwas zu viel?

Als er gerade einen Gedanken hegte einmal Winry zu besuchen, rauschte von hinten ein hölzerner Speer heran, den er gerade noch mit dem rechten Arm abwehren und zerschmettern konnte. Schließlich hockte er sich hin und berührte den Boden unter seinen Füßen, um mittels eines gelösten Steins hoch hinaus zu fliegen. Ein heller Blitz begleitete den Winzling und wie es manchmal der Zufall oder das Schicksal wollte, landete er beinahe zu Winrys Füßen. Das hatte er allerdings erst realisiert, als er an der Person hinaufschaute, die da nun vor ihm stand. So auf dem Boden noch immer hockend, brachte er ein breites Grinsen heraus als seine goldgelben Augen die der Freundin suchten. Schnell schob er seinen rechten Arm hinter seinem Kopf und kniff die Augen zusammen, als die Automail beinahe fürchterlich quietschte...
"Ehhhmm... Hey", brachte er dann nur heraus... "Also es ist sicher ganz anders als es sich anhörte", brachte er gleich als kleine Entschuldigung.

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Winry Rockbell

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   So Feb 14, 2016 5:36 pm

Kurz nachdem Winry um die nächste Ecke bog wurde ihr Schlagartig die Leere Straße bewusst. Also wirklich so dunkel war es nun auch wieder nicht. Dennoch kam sie nicht drum herum sich zu fragen warum denn hier keine Leute mehr unterwegs waren. Immerhin ging die Automail-Mechanikerin vor Minuten noch davon aus dass Centrals Straßen auch in den dunkelsten Zeiten noch gut bevölkert waren.

Doch wie das jetzt so aussah rührte sich in diesem Abteil der Straße nicht mal mehr eine Maus. Sollte es denn jemals eine Maus aus der Kanalisation auf die Straßen wagen. Naja es musste einen guten Grund geben warum die Straße nicht mehr vor Menschenmengen überlief. Vielleicht waren einige Leute genauso wie sie in Eile und mussten so schnell wie möglich in die Entgegengesetzte Richtung aus der Winry eben kam....Oder die Leute von Central empfanden die Abendluft einfach zu kalt und sind schon früher nach Hause gegangen.

Aber was wusste die blonde Mechanikerin schon, immerhin kam sie vom Land, da konnte sie so ein leichter Windhauch nicht abschrecken. Sie beschloss also keinen weiteren Gedanken an die leere Straße zu verwerfen und machte sich somit wieder zügig auf den Weg zu ihrem hoffentlich noch offenen Laden.

Gerade als sie wieder einen Fuß vor den anderen setzte, kam ihr auf einmal ein ziemlich unbehagliches Gefühl entgegen oder war es ein ziemlich starker Windhauch, nun egal was es war es veranlasste in Winry den drang stehen zu bleiben. Und genau in dem Moment landete auch schon etwas vor ihren Füßen. Genauso plötzlich wie diese Gestalt aufgetaucht war, schreckte sie auch schon zurück. Immerhin konnte man es der jungen Automailmechanikerin nicht verübeln. Schließlich konnte sie ja nie wissen mit was sie es nun zu tun hatte. In Central ging es genaugenommen schon sehr viel anders zu als in Resembool.

Doch genau in dem Moment als sie Anstalten machen wollte umzukehren erkannte sie einen roten Mantel. Dies veranlasste Winry dazu stehen zu bleiben und erst mal verwirrt in die Richtung der Person zu blicken die sich gerade vor ihr aufbaute. "W-was zum.... Eeeeedddd?", brachte die blonde Mechanikerin nur sprachlos heraus als sie die Gestalt nun langsam zu erkennen schien. Doch schließlich erkannte sie nicht nur die Person sondern bekam auch das vermeintliche Knacksen seines rechten Armes mit. Und sie wusste was Ed's rechter Arm in Wirklichkeit war. Immerhin hatte sie die Maschine selbst angefertigt.

Kurz nachdem sie Begriff was Ed mit ihrer Automail anscheinend schon wieder angestellt hatte, flammte Wut in ihrem inneren auf. Von Wut geleitet stapfte sie also nach vorn beugte sich hinunter und packte den Staatsalchemisten mit beiden Händen an seinen roten Mantel und zog ihn soweit es ihr möglich war zu sich nach oben. "Was hast du schon wieder angestellt EEEDDD? Ich habe dir doch gesagt du sollst mit meiner Automail behutsam umgehen?.....Sie sie dir nur an da sind schrammen auf der Oberfläche des Metalls und......ist das eine Delle?", zeterte die blonde in einem nicht allzu leisen Ton den Staatsalchemisten an während sie in ununterbrochen hin und her schüttelte. Ihr war fraglich wo sie auf einmal die ganze Kraft hernahm, schließlich war der Tag eh schon anstrengend genug gewesen. Vielleicht durch die aufkommende Wut anders konnte sie es sich nicht erklären und dennoch nahm sie vorerst mal keine Rücksicht darauf. Viel wichtiger war diese Tiefe Delle im Unterarm, was hatte er nur wieder mit ihrer Automail angestellt das würde ja Stunden dauern die wieder in einen Top Zustand zu warten. Allein schon das auswechseln der Teile und das wieder Anschließen an die Nervenbahnen. Da wurde ihr es auf einmal bewusst. Genau um die Automail wieder in Stand zu setzten musste sie diese ja erst mal Abnehmen und wieder Anbringen.....super mit Feierabend war da wohl nichts mehr.

Sie wollte Ed gerade noch einige Schimpftriaden an den Kopf werfen als aus einer Gasse ein Pfeil...nein Sekunde ein Speer...war das ein Holzspeer...und der flog direkt auf sie und Ed zu.....nein warte mal das konnte doch nicht sein sie Träumte dass alles nur. Stimmt genau sie war auf dem Weg zum Laden mitten auf der Straße umgekippt, da sie schon so erschöpft war ja genau das musste es sein.

Desto näher der Holzspeer kam desto kläglicher wurde ihr bewusst das sie bestimmt nicht Träumte und wenn doch würde es vielleicht nicht schaden auszuweichen so ließ sie also den Staatsalchemisten los, welcher daraufhin auf dem harten Boden landete, sie selbst stolperte ebenfalls rückwärts und landete ebenfalls auf steinigem Untergrund. Und das zugute ihres Lebens, ihrer beider Leben denn der Speer flog an ihnen vorbei und zerbarst kurz darauf an einer Hauswand.

"W-was zum Teufel ist hier los?",murmelte die junge Automailmechanikerin mittlerweile geschockt vor sich hin, während sie in die Richtung blickte aus der der Speer gekommen sein musste.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   So Feb 14, 2016 6:16 pm

Das Grinsen verging sehr schnell, als der Staatsalchemist von seiner Freundin hin- und hergeschüttelt wurde. Na prima, dachte er noch. Wo bin ich hier gelandet... Warum ist sie ausgerechnet JETZT hier? Es war ja nicht so, als würde er sich nicht wegen des Wiedersehens freuen. Aber es war ganz einfach ein schlechter Zeitpunkt, wurde Edward doch von einem... Speerläufer verfolgt. Ein Speerläufer? Nein. Eigentlich war es nur ein verärgerter Alchemist aus der Bibliothek der Alchemie. Doch es schien keine Zeit für Erklärungen, denn als Winry ihn losließ und er auf den Boden fiel, genauso wie Winry stolperte, sauste ein weiteres Holzteil an den beiden vorbei.
Es war an der Zeit, dass die beiden die Rollen tauschten. Also sprang der Blonde auf, packte seine Freundin an ihrer Kleidung und zerrte sie hinter sich her... Es sah so aus als wäre sie die Fahne im Wind eines viel zu schnellen Bootes. Edward rannte was das Zeug eben hergab und stürmte schließlich um eine Ecke, wo er Winry schließlich wieder an einer Hauswand absetzte. Er stemmte sich etwas außer Atme an die steinerne Fläche und eine Schweißperle lief ihm die Wange herunter. Schließlich zog er den roten Ärmel seines Mantels wieder über die Automail, die abermals ein Knacken hervorbrachte.

"Ich habe wohl ein paar Gemüter geweckt als ich in der Bibliothek eine schmale Schrankwand umwarf... Naja..." Dass dies  ein reines Chaos hinterließ und etliche Bücher, die hoffentlich keiner brauchte, zerstört wurden, verschwieg er lieber. Schnell setzte er wieder ein fröhliches Grinsen auf, dass die Blonde beruhigen sollte. Er setzte sich neben sie und wackelte etwas mit seinem Arm. Als dieser abermals beinahe nachgab und Geräusche von sich gab, erzählte er schließlich weiter. "Das hier ist... draußen passiert... Als ich... ehm... gestolpert bin." Es war nicht nötig Winry irgendwie zu beunruhigen und so beließ er es eben dabei. Dass dies eine Notlüge war, war aufgrund der Schrammen an seinem Arm einleuchtend. Aber vielleicht würde sie ja nicht nachfragen... "In jedem Fall bräuchte ich deine Hilfe, Winry", flüsterte er schon wesentlich ernster als zuvor. Seine Mimik normalisierte sich und er blickte ihr entgegen. Er strahlte tatsächlich eine gewisse Hilflosigkeit oder Abhängigkeit aus, die er eben gerade von Winry erfragte.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   So Feb 14, 2016 7:18 pm

So schnell konnte die blonde Mechanikerin nicht schauen als ihr Kindheitsfreund schon vor ihr wie von der Tarantel gestochen aufsprang, sie am Ärmel ihrer Jacke packte und hinter sich herzog. Was...was war den jetzt schon wieder los? Wo bin ich hier nur reingeraten? Ein Holzspeer und Edward auf der Flucht? Was hatte er nur wieder angestellt? während sie so darüber in ihrer Panik nachdachte, füllte sie sich mittlerweile wie eine Fahne im Wind. Natürlich kam das daher das Edward eine Geschwindigkeit drauf hatte die einem Auto Konkurrenz machen könnte. "Ed, was ist hier los? Würdest du mir mal erklären warum gerade so ein verrückter Mann hinter uns her ist der mit Speeren um sich wirft", konnte sie gerade noch so heraus schreien als der Wind ihr auch schon wieder die Stimme abschnürte. "Ed jetz-....", aprubt wurde sie unterbrochen als Ed auch schon seine Geschwindigkeit drosselte nur um Sekunden darauf um eine Ecke zu biegen und sie daraufhin loszulassen.

Winry in dem Moment nur darauf bedacht wieder Luft in ihre gehetzten Lungen zu bekommen ließ sich an der Wand gelehnt nach unten sinken, bis sie sich schon wieder am steinigen Boden wiederfand. Ihren Werkzeugkasten, denn sie bei der Geschwindigkeit die Ed und sie drauf hatten, zum Glück nicht verloren hatte, lehnte sie nun neben sich an die Wand.

Als sie nach einiger Zeit wieder zu Atem kam wollte sie auch schon eine Frage ansetzen, was das hier alles sollte und was er denn nun schon wieder angestellt hatte. Als Ed in dem Moment auch schon seinen Ärmel wieder über seine....nein wohlgemerkt ihre Automail schob. Diese begann daraufhin wieder zu Knacken was Winry aufhorchen ließ. Mit verengten Augen blickte sie in Ed's Richtung. Wenn blicke vermutlich töten könnten würde Ed jetzt wohl schon längst unter der Erde liegen, als nach Atem ringen auf ihr zu sitzen. Doch sie besann sich in dem Moment wieder zur Ruhe, immerhin hatte sie vorhin deutlich das Knacken in der Automail vernommen was Winry darauf schließen ließ das mindestens ein Mechanismus nicht mehr funktionierte oder sich etwas in Eds Arm gelöst zu haben schien, vielleicht eine Sprungfeder. Es könnte auch sein dass sich einige Schrauben gelockert haben....so genau könnte sie das in dem Moment nicht sagen. Dazu musste sie sich die Automail erst genauer ansehen.

Zu ihrer Frage zurückkommend die sie immer noch nicht gestellt hatte und somit ansetzen wollte, diese auszusprechen, wurde sie auch schon wieder unterbrochen und zwar von niemand anderem als Edward selbst.

Ed begann gerade die Situation zu erklären, wie es dazu gekommen war das sie sich jetzt hier an einer Hauswand lehnend nach Atem ringend befanden, während vielleicht nicht mal mehr Meter entfernt ein Mann mit einem Speer nach ihnen suchte. "D-du hast WAS?", gab sie geschockt auch gleichzeitig wütend von sich, sie konnte nicht verhindern das ihre Kinnlade bis zum Anschlag weitete. "Wie bitte kann man den eine Schrankwand umwerfen?", gab sie nun von sich nachdem die Mechanikerin sich einigermaßen wieder gefangen hatte. Ihr war das überhaupt nicht nachvollziehbar. Welchem Menschen würde es den schon gelingen einen Schrank umzuwerfen...nun gut ihr war natürlich klar das Ed nicht jeder Mensch war, aber trotzdem, dazu musste man doch jede Menge Kraft aufbringen um sowas überhaupt zu schaffen. Von Al hätte sie das wohl erwarten können und auch das es wohlmöglich unbeabsichtigt war aber von Ed? Nein niemals.

Als Ed schließlich noch erklärte wie es zu dem jetzigen Zustand seiner Automail gekommen ist begann sie abermals zu zweifeln. Spätestens als sie den Blick auf die Automail erhaschen konnte die gefährlich wackelte, als hätte sie etwas in der Automail ausgekugelt oder sich irgendetwas gelöst. Meine Güte das sah ja wohl jeder halbausgebildete Mechaniker, dass der Arm mehr abbekommen hatte als nur einen Sturz und Bekanntschaft mit dem Boden.

Misstrauisch beugte sie also weiterhin die Automail, bis ihr allmehlig der Geduldsfaden riss, sich mit ihrer rechten Hand die Hand der Automail schnappte und so zu sich riss das es wieder zu Knacken begann und mit der anderen Hand den roten Ärmel von Eds Mantel bis zur Schulter hoch schob. "Du willst mir also weiß machen das dieses Loch...", dabei verwies sie auf die Delle die mitten in Ed's Arm klaffte und noch dazu nicht gerade klein war,"....daher kommt das du gestolpert bist?", es war klar das Winry Ed kein Stück von seiner Geschichte abkauft dennoch war ihr klar, dass der blondhaarige ihr, was dies anbelangte, nichts weiter erzählen würde. Und somit quitierte sie seine Geschichte seufzend und spielte anschließend mit. "Nun...diese tiefe Delle muss dann wohl ein Stein verursacht haben und wenn dann war es wohl ziemlich spitzer Stein", begutachtete sie das Loch in Ed's Automail mit ihren Wachsamen Augen, jedoch nicht ohne ein Funken Enttäuschung in ihren Seelenspiegeln zu hinterlassen.

Die Mechanikerin wusste, dass Ed es nur gut mit ihr meinte, er meinte es schließlich immer gut. Sie von allem rauszuhalten was sich oder Al betraf und was ebenso mit Gefahr verbunden war. Und dennoch konnte sie es nicht begreifen warum Ed und Al vor ihr ihrer Kindheitsfreundin so viel verheimlichten. Schließlich war sie kein kleines Kind mehr sie konnte auch gut selbst auf sich aufpassen und vor allem konnte sie Ed und Al helfen, sie wollte, nein sie konnte nicht immer nur in Resembool warten bis die Brüder, ihre Kindheitsfreunde die ihr so viel bedeuteten eines Tages zurückkehren. Und das auch nur vielleicht und auch nur vielleicht mit dem menschlichen Al und dem Ed der seine Gliedmaßen zurück erlangte.

Sie konnte es einfach nicht....
Doch musste sie es nun mal akzeptieren denn wenn Ed schon so angeschlagen war wie es jetzt den Anschein hatte, wie würde es dann aussehen wenn er mal richtig in der Klemme saß. Sicherlich waren die Wesen die sich ihm und Al in den Weg stellen nicht so harmlos und da konnte sie mit nichts als einem Schraubenzieher zur Hand, nicht viel ausrichten.

Und trotzdem freute sie sich nun umso mehr als Ed ihr nun mitteilte das er ihre ja genau ihre Hilfe benötigte. Sie spürte ebenso das keines seiner Wort gelogen war, strahlte er immerhin so viel Ernsthaftigkeit aus wie es nur ging. Er war von ihr Abhängig konnte das sein? War er denn wirklich so hilflos? Wusste er wirklich nicht mehr weiter, was zur Folge hatte das er wirklich ihre Hilfe brauchte?

Winry fühlte sie zum ersten mal in ihrem Leben wirklich stark, mal davon ausgenommen von den ganzen Schimpftriaden die sie von mal zu mal Al und Ed entgegen warf. "Ed du weißt das ich dich immer unterstützen werde, sollte es noch so aussichtslos scheinen....ich bin für dich da", gab sie diesmal mit so viel Ernsthaftigkeit von sich wie sie in solch einer Situation nur aufbringen konnte. "Wie kann ich dir helfen?", fragte sie dieses mal etwas sanfter nach. Ihr Wut auf die zerdepperte Automail war wie weggeblasen. Was zum Teil auch wohl daran lag das es hier um Leben oder Tod ging.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   So Feb 14, 2016 9:42 pm

In der Hoffnung, dass die oder der Verfolger endlich das Weite suchte, wurde Edward zusehends ruhiger. Besonders dann als Winry ihn auf die erwähnte Hilfe ansprach. Zwar trug das abrupte Ansehen seiner... bzw. ihrer Automail nicht zum Wohlbefinden bei, aber er wusste ja, dass sie sie betrachten musste. Al und Ed kannten sich beide nicht wirklich mit solchen Dingen aus, selbst dann nicht, wenn der Blonde jeden Tag nun damit zu tun haben würde. Und natürlich sorgte sich die Freundin um das Wohlbefinden um die beiden Brüder... Deshalb hatte sie wohl auch jedes Mal eine große Wut auf ihn, wenn wieder etwas... "kaputt" ging.
Sie misstraute ihm wohl, als sie die Fragen über den Sturz außerhalb stellte. Allerdings war es nicht die Unwahrheit, die er sprach. Manchmal stolperte man, wenn man gegen etwas anderes kämpfte. Natürlich hatte er den Arm auch transmutiert und als Schild und Schwert genutzt. Nicht zuletzt deswegen hatte die Automail so viel mitmachen müssen.

"Die Geschichte mit der Schrankwand war eher ein Missgeschick," antwortete er ihr schließlich ernster, als sie wegen der Hilfe nachfragte. Und er musste schon sehr gedemütigt oder hilflos aussehen, wenn sie ihm dermaßen die Hilfe anbot. Und da Al wohl noch beschäftigt war, war er auch ganz allein. Aber davon sollte man sich nicht trügen lassen, also setzte er schnell wieder eine fröhliche Mimik auf, und hob den rechten Arm. Das Knarren ertönte abermals und als er die Schultern auf und ab bewegte scharrte und quietschte es. "Und ich denke... Den kann ich so kaum noch benutzen. Kannst Du das... richten...? Ich meine," setzte er ganz schnell an. "Ich meine Du bist die beste Automail- Mechanikerin, die ich kenne und deshalb..." Doch er musste noch etwas anderes hinzufügen. Also stand er wieder auf, reichte ihr seine Hand, sodass sie aufstehen könne und blinzelte fröhlich. "Wir schaffen das schon. Wir haben bisher alles geschafft, nicht wahr?" Und obwohl es wieder einmal nicht so klang, wie es sich der junge Alchemist gewünscht hatte, hoffte er doch innig, dass sie verstand. Sie waren schließlich seit der Kindheit miteinander verbunden. Und sie würden es auch immer sein.
Der Wind wehte durch die Gassen und Straßen. Edwards Mantel und das goldene Harr bewegten sich mit. Eines Tages, dachte er weiter, eines Tages würden sie wieder genauso beisammen sein, wie früher. Al in seinem Körper, Edward mit seinen Gliedmaßen und Winry in ihrem Charme.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   Mo Feb 15, 2016 5:21 pm

Als abermals das quietschen und knarzen der Automail erklang wurde Winry's Blick augenblicklich betrübter. So wie sich das wohl anhörte musste sie einiges auswechseln und das bedeutete sie brauchte Ersatzteile. Es stimmt schon sie hatte ihren Werkzeugkasten dabei doch in diesem befanden sich zum größten Teil wirklich nur noch Werkzeuge, wenige Schrauben und umso weniger Ersatzteile, denn größten Teil hatte sie immerhin vor einer Stunde bei einem ihrer Kunden verbraucht und bis eben war sie noch nicht dazu gekommen neue zu besorgen.

In ihren Gedanken vertieft schreckte sie erst wieder auf als sie das Wort beste und Automail-Mechanikerin im Zusammenhang mit ihrem Namen vernahm. Sie konnte zwar nicht erklären warum ihre Unsicherheit ja auch ihre Ungewissheit was auf sie zukommen würde, zumindest in diesem Moment, verflogen war und die dazu gehörende Angst ebenso. Aber als sie Ed so vor sich stehen sah, grinsend und so fröhlich als hätte Oma Pinako wieder das Lieblingsgericht der beiden Brüder gekocht, da konnte die junge Mechanikerin nicht anders als all ihre Sorgen wenigstens für einen Moment über Bord zu werfen und ebenfalls selbst sicherer zu lächeln. "Du meinst wohl die beste Mechanikerin in ganz Amestris", gab sie nun etwas übertrieben stolz von sich, während sie neben sich griff und den Gurt ihres Werkzeugkastens ergriff. Dann schlug sie in Ed Hand ein, die er ihr angeboten hatte, "Mit deiner Alchemie und meinen Automailkenntnissen sind wir ein unschlagbares Team. Natürlich schaffen wir das", und ließ sich daraufhin von Ed hochziehen. Trotz der Standhaftigkeit in ihrer Stimme mit der sie die eben ausgesprochenen Worte wiedergegeben hatte, kam sie auch nicht drum herum etwas Verzweiflung mitschwingen zu lassen.

Es war natürlich keine Frage sie zweifelte keineswegs an Ed's Optimismus in solchen Situationen jedoch war es ihr etwas suspekt wie sie weiter vorgehen sollten. So begann sie etwas zu zweifeln während sie ihren Werkzeugkasten schulterte und wieder das Wort an ihren Kindheitsfreund richtete. "Aber Ed um deine Automail durchzuchecken brauche ich eine sichere Umgebung, Ruhe und vor allem Zeit", gab sie mit so viel Ernsthaftigkeit in ihrer Stimme von sich wie sie im Moment nur aufbringen konnte. Und somit stellte sich ihr die Frage die sie auch laut aussprach: "Was machen wir mit unserem Verfolger?"

Winry wusste nicht ob sie ihn bereits abgehängt hatten und falls dies doch der Fall war würde er immer noch erpicht darauf sein sie und Ed zu suchen....Also wie sollten sie ihm aus dem Weg gehen? Oder noch viel wichtiger, wie schafften sie es unbemerkt durch die Straßen Centrals zu wandern?

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   Mo Feb 15, 2016 8:41 pm

Vielleicht war es auch ein wenig Erleichterung als sich Winry aufraffen konnte und sie nun gemeinsam wieder am Wegesrand standen. Vielleicht war es auch Zufriedenheit, dass sie nun zugegen war und er bei ihr sein konnte. Aber in jedem Fall freute er sich, dass sie keinerlei Humor verloren hatte als sie ihn auf ihr Können ansprach. "Natürlich," lächelte er weiter und nickte heftig.
Nun da sie ihre Sachen gepackt zu haben schien, waren sie soweit um weiterzureisen. Egal ob verfolgt oder nicht... Es konnte so schlimm doch gar nicht sein... Nicht wegen einer Schrankwand. Oder? Seine goldenen Augen sahen in die Gasse hinein, so als ob er gar unendlich weit sehen könnte. Dann wechselte er den Blick auf die andere Seite.
"Vielleicht," meinte er langsam, "haben wir das Schlimmste schon überstanden... Es sieht zumindest ruhig aus." Dass auf der Straße kaum jemand zu sehen war und sie so allein schienen, schien den Alchemisten nicht zu beunruhigen. Ihre Hand aber noch immer umklammernd, überlegte er, was sie nun tun könnten. Sie benötigte Zeit und ein ruhiges Plätzchen... Wo könnte man soetwas in einer so großen Stadt wie Central City finden? "Vielleicht suchen wir uns... ein Café...?" schnell verwarf er den Gedanken kopfschüttelnd. "Ach Unsinn... Da ist es laut und jeder schaut zu... Vielleicht wäre ein Hotel besser? Ich komme natürlich für alles auf!" Es war nicht so als schwimmte er im Geld, aber beklagen konnte er sich wohl auch nicht. Er war schließlich ein Lakai der Armee geworden. Und das nicht völlig umsonst.

Noch blieb Ed neben Winry stehen und lenkte seinen Blick wieder zu ihr zurück, als er damit fertig war die Umgebung zu begutachten. Schließlich deutete er mit dem freien Arm in eine Richtung vor ihnen und meinte, dass es dort sicherlich ein kleineres gebe, in dem eben nicht jeder abstieg. So wären sie vielleicht auch sicher. Vielleicht aber eben auch nicht. Wer wusste das schon? Inzwischen wurde es auch deutlich dunkler und die Straßenlaternen erhellten die Wege teils nur sehr wenig. Aber Ed würde Winry beschützen... Wann und wo es auch nur sein sollte. Die Hauptsache war, dass sie beisammen blieben. Und solange wäre keiner in Gefahr. Auch wenn er vielleicht etwas hitzig reagieren könnte und Gefahren nur so anzog, widerstand er bisher sehr gut und machte sich wohl prächtig im Umgang mit der Alchemie. Und seine blonde Freundin war prima im Umgang mit seiner Automail. Also war alles doch im Lot, oder?
Beinahe ohne eine richtige Antwort von ihr abzuwarten, tat er auch schon Anstalten den Weg zu gehen, den er für die beiden geplant hatte.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   Mo Feb 15, 2016 9:33 pm

Die blauäugige blickte sich ebenfalls absichernd um, da sich ihr Kindheitsfreund hier in Central City besser auskannte als sie und Winry sowieso nicht so gut die Gefahr abschätzen konnte überließ sie es deshalb lieber ihm.

Angespannt wartete sie also bis der Staatsalchemist vor ihr die Lage abschätzte und als dieser endlich Entwarnung gab, viel ihr sichtlich eine gewisse Last von den Schultern. Erleichtert atmete sie somit aus, zumindest war nun ein Problem weniger, welches die beiden zu bewältigen hatten. Blieb also nur noch die Frage wo sie Ed Automail ungestört begutachten konnte. Gerade als sie diesen Gedanken zu fassen bekam schien auch schon der blonde Alchemist eine Lösung für ihr Problem gefunden zu haben.

Ein Café war nun nicht wirklich ruhig und allein schon die neugierigen Blicke, welche die Kunden ihr und Ed zuwerfen würden....Nein ein Café war nun wirklich keine Option. Aber ein Hotel würde es tun und das Ed schon mal dafür aufkommen würde kam ihr auch ganz gelegen. Schließlich musste sie immerhin seine Automail, wenn es denn hinkam, wirklich komplett erneuern und das würde auch wieder Zeit, Kraft und nicht zu vergessen einen Haufen Ersatzteile kosten, welche sie im nachhinein wieder bezahlen musste. Immerhin war sie auch nicht ganz reich und schließlich brauchten Den und ihre Oma auch noch eine gewisse Summe zum überleben.

Desto mehr sie jedoch ihre Situation gegenüber Ed rechtfertigte desto schuldiger fühlte sie sich im nachhinein. Was war sie denn nur für eine Freundin, wenn sie Ed für die Hotelkosten aufkommen lies? Schließlich war ein Hotel und das auch noch in Central, nicht gerade billig. Vielleicht.....würde sie ihm dafür dann aber mit den Kosten der Automailinstantsetzung entgegen kommen. Ein kleiner Rabat unter Freunden....ja genau dann war hoffentlich alles wieder ausgeglichen.´

Als Ed nach einiger Zeit wieder zu ihr blickte wusste sie, dass er sich die Umgebung nun zu genüge abgeschätzt hatte. Ebenso wie er kurze Zeit später auch auf die Straße die sich vor ihnen erstreckte wies. Anscheinend musste es, so wie es Winry abschätzen konnte, dort irgendwo ein Hotel geben in dem sie unterkommen konnten. So setzte sich der Staatsalchemist im roten Mantel fort und auch Winry begann ihm unweigerlich zu folgen was wohl auch daran lag das ihr Kindheitsfreund ihre Hand immer noch fest umklammert hielt.

Der Mechanikerin störte es aber nicht im geringsten im Gegenteil durch diesen winzigen Körperkontakt, oder wohl eher Maschinenkontakt mit ihrem Kindheitsfreund fühlte sie sich noch um so sicherer. In diesem Moment fühlte sie sich so als würde ihr niemand etwas anhaben können. Aber was sagte dass denn schon aus immerhin sollte man den Tag nicht vor dem Abend loben oder nicht? Nun in dem Fall wohl eher den Abend nicht vor der Nacht, dies traf da schon besser zu. Immerhin konnten die beiden natürlich nicht wissen was die Dunkelheit noch so verborgen hielt.

Die zwei gingen schon eine Zeit lang durch die Straße die allem Anschein länger war als gedacht. Desto länger sie nun schon gingen desto bedrückender wurde die Stille um die beiden. Die Laternen waren mittlerweile hell erleuchtet und die Nacht war bereits über Central City hereingebrochen. Die junge Mechanikerin konnte diese Stille jedoch nicht mehr ertragen und brach diese deshalb mit einer ihr schon seit einiger Zeit auf dem Herzen liegender Frage: "Du....Ed? Wie.....wie geht es eigentlich Al?....Seit ihr den schon eurem Ziel eure Körper zurück zu erlagen näher gekommen?" Nun dies waren wohl zwei Fragen auf einmal, aber somit hatte Winry zwei Fragen weniger die ihr so sehr auf der Seele brannten.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   Di Feb 16, 2016 12:34 am

Manchmal hatte Ed echt das Gefühl, dass Central City einfach zu groß für alle war... Sie liefen und liefen und liefen... In Resembool hätten sie direkt zu Hause bleiben können ohne dass sie sich die Beine dermaßen vertreten hätten müssen. Die Mimik des Alchemisten hatte schon kaum noch die Fröhlichkeit auf, wie er sie noch kurz zuvor zeigte als sie anfingen so zu marschieren. Warum war er nur wieder hier, fragte er sich... Ach ja... Wegen dieses Steins der Weisen... Ob sie hier denn wirklich die Antworten bekämen, die die beiden Brüder sich so erhofft hatten?
Der Elric hätte seufzen können, als er realisierte wie lange sie suchten und wie lange sie vielleicht noch suchen müssten. Aber auf der anderen Seite waren sie stets gemeinsam unterwegs. Gut... Jetzt gerade eher nicht. Aber für gewöhnlich eben. Und nun war Winry hier in Central City und die beiden waren sich begegnet. Das konnte doch nicht wirklich Zufall sein? Und dann war doch seine Automail, die Anstalten machte. Alles kam so zusammen wie es eben vorherbestimmt war. Vielleicht gab es da doch etwas viel höheres, das die beiden so niemals begreifen würden. Und in der Tat hatte Ed das Tor der Wahrheit gesehen, welches schon so viele Opfer gefordert hatte. Niemand sollte es sehen und niemand sollte mehr geben, als er vertragen kann. Den Fehler hatten die Elrics bereits getan...

Aber wie auch immer. Es wurde Zeit, dass sie den richtigen Weg in der Stadt fanden, sodass sie schnell ankam, war es doch schon recht dunkel geworden und spät sicherlich auch. Doch bevor Ed sagen konnte, dass sie bereits da waren, stellte Winry die Frage der Fragen. Also blieb er stehen und musterte das Mädchen. Beinahe schien es so, als wäre er überfordert diese Frage zu beantworten. "Al geht es gut," kam es schließlich über seine Lippen und setzte sich wieder in Bewegung, während seine Hände in den Hosentaschen verschwanden und er den Blick gen Boden richtete. "Mach Dir keine Sorgen um ihn. Er ist schließlich stark und hat da diese Rüstung... Du weißt schon...", grinste er wieder frech, obwohl er eigentlich gar nicht bei dieser Laune war. "Eigentlich suchen wir noch". Dass das bedeutete, dass sie noch immer kaum einen Schritt vorangekommen waren, lag wohl auf der Hand. "Aber was man verloren hat, kann man auch zurückgewinnen. Irgendwie wird sich die Alchemie schon überlisten lassen." Dass der Stein der Weisen dazu ein Schlüssel war, wusste Edward zwar, erwähnte es aber noch nicht. Denn schließlich hatten die zwei keine Ahnung wo sie diesen finden könnten. Al könnte vielleicht gerade dabei sein etwas Neues herauszufinden und war deswegen kaum aufzuspüren. Aber wer wusste das schon genauer als er selbst?
Eigentlich sollte er nun eine Gegenfrage stellen. Nämlich die, ob es Oma Pinacko und ihr gut ging. Allerdings verschob er diesen Gedanken, als sie vor einer hell erleuchteten Türe standen, an der das Plakat 'Hotel' aufblinkte. "Wir sind da", grinste Ed wieder und deutete stolz auf die Tür des Eingangs, so als ober sie selbst erstellt hätte. "Lass uns mal reinschau'n!"

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   Sa Feb 20, 2016 8:40 am

Mit der Antwort Al würde es gut gehen wollte sich die Mechanikerin nicht abfinden, war doch immerhin so ein mulmiges Gefühl in ihrer Magengegend als würde ihr Kindheitsfreund, wie schon oft, etwas verheimlichen. Aber im Moment ließ sie es bei dieser Antwort beruhen. Sie wusste schließlich selbst wie gut es einer Seele gehen konnte die in einer Rüstung gefangen war. Und das zu mahlen nicht ganz freiwillig.

Genauso gut wusste die blonde Automail-Mechanikerin auch, dass Al zur jener Zeit nicht viel Auswahlmöglichkeiten hatte. Wenn sie darüber nachdachte konnte sie eigentlich noch froh sein, ihre Kindheitsfreunde an ihrer Seite zu wissen, wenn auch zum Teil nicht ganz in ihrer menschlichen Form die sie vor diesem "Tabu", wie es die Elric-Brüder so oft nannten, besaßen. Oft schon hatte sich die junge Mechanikerin die Frage gestellt was denn passiert wäre, wenn sie in jener Unheilbringenden Nacht dabei gewesen wäre. Sie hätte wohlmöglich diesen "Kreis" na wie nennt man denn noch gleich? Auf jeden Fall hätte sie die Versuchungen von Ed und Al, ihre Mutter wieder zurück zu bringen vereiteln können. Auch wenn sie wusste wie schwer es ihren Freunden viel, ihre Mutter nicht mehr an ihrer Seite zu wissen, hatte sie schließlich auch schon ihre Eltern in frühster Kindheit verloren....

Nicht allzu weit darüber nachdenkend kam sie wieder auf ihre Gedankengänge zur jener Zeit zurück. Wenn sie dabei gewesen wäre hätte sie die beiden Jungs vielleicht stoppen können, wenigstens zum Nachdenken zwingen können, wenn sie dabei gewesen wäre hätten sie das "Tabu" niemals gebrochen, oder zumindest versucht....Doch sie lag währenddessen Seelenruhig in ihrem Bett und schlief...zumindest bis zu dem Moment in der sowohl sie als auch ihre Oma und, so ging sie zumindest davon aus, die Hälfte der Bewohner Resembools, diese immer Lauter werdenden Geräusche und grelles Licht bemerkten. Die, so wusste sie, hatte sie es schließlich selbst gesehen, vom Hause der Elric's kamen. Damals wusste sie nur eins sie würde diese Geräusche, die die junge Mechanikerin an Blitze erinnerten und diese gellenden Schrei, kamen sie nun von den Elric's oder von etwas "anderem", nie vergessen. Ihre Kindheitsfreunde mussten zu jener Nacht schreckliches erlebt haben und noch viel schrecklicheres einstecken und hinnehmen...

Was Edward im nachhinein von sich gab, bekam sie nur noch wage mit. Als ihr Kindheitsfreund schließlich erwähnte sie wären da, wurde sie jedoch schneller aus ihren Gedankengängen gezogen als ihr lieb war. So blickte sich Winry erst mal orientierungslos um, bis sie schließlich die Straße, auf der sie jetzt stehen geblieben waren, und das Hotel vor ihr erkannte.

Auf die Aufforderung Ed's gab sie schließlich nur ein "Hmm...", von sich ehe auch die junge Mechanikerin schon den Türklinke bis zum Anschlag hinunterdrückte und diese somit nach innengehend öffnete. Sofort schlug ihr eine angenehme warme Luft ins Gesicht, welche ihre Haut und wohl auch ihr Fleisch bereits aufzuwärmen begann. Gut sie musste wirklich zugeben das es nach Einbruch der Nacht in Central's Straßen eindeutig kälter war als zur gleichen Zeit in Resembool. So kam ihr diese wohltuende wärme gerade recht.

Die Tür noch für ihren Kindheitsfreund offen haltend blickte sie sich derweilen orientierungssuchend um. Nun es war der Empfangsbereich viel gab es da immerhin nicht zu sehen. Eine Rezeption direkt vor Winry's Augen, mit einem fast schon schlafenden Mann dahinter. Mit einem weiteren Blick konnte sie einen langen Tisch in der rechten Ecke des Eingangsbereich entdecken, hinter dem auf einer an der Wand gelehnten Bank, ein altes Liebespaar saß. Welches sich der alten Zeiten Willen zu unterhalten schien und dabei nicht gerade leise scheinbar gab es etwas ganz wichtiges zu diskutieren. Nähre wollte Winry aber nicht hinhören, schließlich wollte sie nicht als unhöflich gelten in dem sie Gespräche anderer Leute belauschte. Also sah sich sich weiter in dem Raum um und entdeckte in der linken Ecke einen eher kleineren und runderen Tisch mit zwei Stühlen auf der jeweils gegenüberliegenden Seite und einer Blumenvase auf dem Tisch. Die Blumen sahen noch ziemlich frisch aus, was der Mechanikerin schließen ließ, dass frühestens heute Morgen jemand Blumen in diese Vase gesteckt hatte. Ihre Augen ließ sich noch einige Male durch den Raum wandern bis sie gefunden hatte, nach dem sie unbewusst schon lange gesucht hatte. Ein Telefon.

Mit einem kurzen Blick wandte sie sich somit zum Staatsalchemisten um: "Ed kümmerst du dich um die Zimmer? Ich muss noch schnell jemanden kontaktieren...", gab sie daraufhin zügig von sich ehe sie auch schon zum Aparat verschwand der einige Meter neben der Rezeption an der Wand befestigt war. Kurz darauf nahm sie den Hörer auch schon in die Hand und wählte eine ganz bestimmte Nummer.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   Sa Feb 20, 2016 10:24 pm

Auch der Blonde war hineingegangen als hinter den beiden die Tür auch schon fast von allein wieder zuschlug. Doch selbst von diesem Geräusch schien sich hier kaum jemand beeindrucken zu lassen. Weder das Paar in der Ecke, was weiter tuschelte, alsauch der Mann am Empfang, dessen Augen schon vor Müdigkeit rollten. Etwas seufzend, stellte Ed fest, dass es wohl auch schon wieder später geworden war, denn schließlich war nicht auszumachen wie lange sie schon gelaufen waren... Die Stadt war wirklich groß. Ein Blick auf seine silberne Uhr hätte genügen können, aber er ließ es doch bleiben, so als würde es gar keine Rolle spielen.
Als Winry das Telefon entdeckt hatte, entschuldigte sie sich direkt. Einen Augenblick lang blieb Ed still stehend zurück und seine goldenen Augen schauten ihr hinterher, als er nur wage nickte. Ja, wen würde sie denn jetzt anrufen wollen? Wahrscheinlich ihre Oma... Sie waren so weit nun voneinander getrennt und Winry übernachtete in der Stadt anstatt zu Hause. Oma Pinako musste sich wohl auch Sorgen um ihren Schützling machen.
Der Blick des Alchemisten sank gen Boden, als ihm der Gedanke kam, dass auch Winry völlig Elternlos war. Immerhin hatte sie zu Hause jemanden, der auf sie wartete... Wen hatten denn die beiden Brüder schon? Aber es war nicht Zeit sich im Selbstmitleid zu verlieren, als straffte er die Schultern, runzelte die Stirn und begab sich kurzerhand in Richtung des Empfangs.

Mit einem Fausthieb auf die Theke versuchte er den alten Mann wieder zum Wachwerden zu bewegen. "Ich brauche zwei Einzelzimmer!", rief er weniger leise als laut. "Es ist doch etwas frei, oder?" Die Augen suchten die des gegenüber, denn er wollte sich doch nicht selbst vorstellen müssen. Als der unbekannte Mann schließlich nickte, drehte er sich um, um an der Wand hinter ihm die entsprechenden Schlüssel zu suchen.
Die Gelegenheit nutzend suchte er seine blonde Freundin. Edward konnte sich kaum vorstellen, wenn man seine Nachricht bekam, dass beide Elternteile im selben Krieg gefallen waren. Und das selbst dann, wenn sie nur als Hilfe gekommen waren. Vielleicht war es umso grausamer, denn wer rechnete schon mit dem Tod, wenn man hilft?
Der Arm knackte noch einmal, als er diesen wieder von der Theke zog und etwas die Schulter rollte. Ohne Winry und ohne diese Automail wäre Ed wie alle anderen kleinen Kinder auch. Schwach und wehrlos... Bemitleidenswert und verloren. Doch Dank des Arm hatte er Stärke bekommen. Ein Geschenk, das ihm erlauben konnte weiterzumachen... Ein Geschenk, das er akzeptiert hatte, welches er Oma Pinako oder aber Winry niemals wieder geben könnte. Es stimmte ihm beinahe traurig, wenn er nun abermals um Hilfe bitten musste, weil diese Automail nicht mehr richtig funktionierte. 'I'm so sorry,' dachte der Alchemist, als er in Gedanken versunken kaum mitbekam, dass der Mann bereits zwei Schlüssel bereit gelegt hatte.

Kopfnickend und dankbar nahm er diese entgegen und betrachtete die Nummern, in denen sie wohnen würden. 23 und 24. Nun denn... Artig wartete der Kleine bis das Telefonat beendet sein würde und betrachtete noch einen Augenblick das Paar, welches es sich hier gemütlich gemacht hatte.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   So Feb 21, 2016 2:54 pm

Winry bekam nur noch wage mit wie Ed nach den Zimmern verlangte, ehe sich auch schon auf der anderen Leitung eine ihr nur all zu bekannte Stimme zu Wort meldete.

"Automail Rockbell, Pinako am Aparat. Was kann ich für sie tun?", ertönte eine alte, herzliche Stimme aus dem Hörer direkt in Winry's Ohr. Woraufhin die junge Mechanikerin unwillkürlich lächeln musste. "Oma ich bin's Winry", gab sie daraufhin leiser von sich. "Winry du bist es? Wo bleibst du denn ich habe mir schon sorgen gemacht, dir ist doch nichts passiert oder? Ist dir etwas passiert Winry?", prasselten nacheinander die Fragen ihrer Oma auf Winry ein. Das Mädchen, bemüht darauf die Stimme ihrer Oma nicht allzu laut durch den Hörer dringen zu lassen. Umso leißer nuschelte sie nun durch den Hörer: "Ja Oma, nein Oma mir geht's gut...ich werde mich nur etwas verspäten..." Während sie dies nur so in den Aparat nuschelte, schielte sie zu ihrem Kindheitsfreund hinüber, welcher mittlerweile an der Rezeption stand und um die Schlüssel verhandelte. Ein leises seufzend ihrerseits sorgte wieder dafür ihre Aufmerksamkeit dem Hörer in ihrer Hand zu widmen. "....mir ist da etwas dazwischen gekommen, aber keine Sorge ich werde morgen früh den ersten Zug nehmen der von Central abfahren wird. Ich bin spätestens vor dem Mittagessen wieder in Resembool versprochen", gab die blonde wahrheitsgetreu und so glaubwürdig wie möglich von sich. Schließlich wollte sie ihre Oma nicht noch mehr beunruhigen als eh schon.

Aufmerksam lauschte sie der ausbleibenden Stimme im Hörer. War ihre Oma jetzt etwa enttäuscht? Hatte sie bereits aufgelegt? Noch ehe die Automail-Mechanikerin weiter darüber nachdenken konnte, traf die ihr nur zu bekannt Stimme wieder ihr Trommelfell. "Verstehe..", gab ihre Oma mit einem lauten aufseufzen zu verstehen. "...aber komm morgen auch wirklich zum Mittagesse und das du auch ja die Ersatzteile nicht vergisst die du besorgen solltest", brachte ihre Oma nun in einem etwas beruhigteren Ton zur Antwort.

Ach ja genau die Ersatzteile, die hatte Winry durch den ganzen Trubel um sie herum ja total vergessen. Ein Hand auf ihre Stirn legend, so als wenn sie sich selbst zu ermahnen versuchte sprach sie sich nichts anmerken zu lassen weiter. "...Ja Oma ich versichere dir vor dem Mittagessen wieder bei dir zu sein und nein die werde ich sicherlich nicht vergessen mach dir keine sorgen Oma...", gab die junge Automailmechanikerin wieder verständlich zu verstehen, dass sich ihre Oma nur nicht allzu große sorgen machen sollte. Schließlich war sie ja auch nicht mehr dir jüngste und ihr Herz würde natürlich auch nicht jeden Gemütszustand mehr bedingungslos mitmachen.

"...du Oma, ich lege dann mal auf ja? Grüßt du Den noch von mir?", fragte sie nach einiger Zeit in der sie von der anderen Leitung keinen Laut mehr vernehmen konnte. Und auch dieses mal ließ die Antwort ihrer Oma deutlich zu lange auf sich warten, ehe sie dann endlich mal kam: "...Pass auf dich auf Winry, ja?" Die Tonlage ihrer Oma hat sich zu einer besorgten verändert, was in Winry ebenso ein Gefühl der Besorgnis auslöste. "Ja Oma natürlich passe ich auf mich auf..." und noch ehe die Mechanikerin fragen konnte was den nur mit Pinako los sei, durchschnitt auch schon wieder die Stimme ihrer Oma die Stille. "....Den ist noch nicht zurückgekehrt..."

Einen Moment setzte ihr Herzschlag aus, was hatte ihre Oma gesagt? Ihr Hund war noch nicht zurückgekehrt? Nun gut sie kannte Den ja schon ihr ganzes Leben, somit auch das die Hündin sich gerne mal länger draußen herumtrieb und das auch Nachts, aber in letzter Zeit kam dies immer häufiger vor. Im nächsten Moment begann ihr Herz wieder schneller als zuvor zu schlagen. Meine Güte sie musste sich doch nicht ernsthaft um ihre Hündin sorgen machen, oder doch? Den war verschwunden was wäre wenn ihr nun etwas zugestoßen ist? Wenn ihr Automailbein, versagt hätte oder irgendwo stecken geblieben ist?

"Oma....du kennst Den doch spätestens wenn du zu Bett gehst wird sie vor der Haustür stehen und um Einlass betteln.", versuchte die Mechanikerin sich nun selbst zur Besinnung zu bringen. Ihr Hund war schlau und konnte sich auch ganz gut selbst verteidigen. So redete sie es sich zumindest ein nur die Zeit machte ihr recht zu schaffen. Es war bestimmt schon eine oder zwei Stunden vor Mitternacht, ihre Hündin hatte sich noch nie solange draußen aufgehalten. Dennoch beruhigte es die Mechanikerin etwas, da dieses wegbleiben bis spät in die Nacht in letzter Zeit bei Den üblich war. Was auch immer ihr Hund um die Uhrzeit draußen so spannend fand.

"Wenn du meinst Winry, dann wird sie sicherlich noch auftauchen", auch die Antwort ihrer Oma trug etwas zu Winry's Beruhigung bei. Leicht ausatmend wollte sie nun ihre letzten Worte zu ihrer Oma sprechen, nicht nur weil sie ihrer Oma etwas Ruhe gönnen wollte, sondern auch weil sie bemerkte das Ed mit der "Aushandlung" ihrer Zimmer fertig zu sein schien.

Doch in dem Moment in dem Winry ihren Mund aufmachen wollte, drang auch schon wieder die zierliche Stimme ihrer Oma ans Ohr. "...Grüße Al und den Knirps von mir..."

W-woher konnte sie das denn schon wieder wissen? Schließlich hatte die blauäugige kein Wort erwähnt von wem sie aufgehalten wurde? Hatte ihre Oma etwa ein sogenanntes siebtes Gespür für so etwas? Noch ehe die Stille zwischen ihr und ihrer Oma noch auffälliger geworden wäre fügte sie noch schnell an: "Ja Ja Oma werde ich und mach dir keine Sorgen", ehe sie den Hörer auflegte. Erleichtert darüber die Fragen ihrer Oma endlich ausgewichen zu sein, atmete sie tief aus. Ihre Hand ruhte noch am Hörer, so als wollte sie sich darauf abstützen. Eine Weile wollte sie noch dort verharren und die Worte ihrer Oma verinnerlichen.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   So Feb 21, 2016 4:10 pm

Doch zum Verharren blieb wohl kaum Zeit, als Ed sich die Schlüssel geschnappt hatte und bereits beinahe hinter Winry zum Stehen kam. Aufgeregt und vielleicht auch etwas heftig stupste er ihr auf die Schulter und grinste sie schließlich freudestrahlend an, während er mit den Schlüssel klimperte. "Welches Zimmer möchtest Du?" Und obwohl er fagte, wusste er genau dass sowohl Winry alsauch Edward dieses Hotel wohl nie zuvor besucht hatten und sie sich deshalb hier gar nicht auskannten. Weiterhin war es ja auch so, dass es egal schien, sollten die meisten Zimmer sowieso gleich aufgebaut und ausgestattet sein. Sie waren auch nebeneinander angeordnet, sodass es da kaum Unterschiede gab. Vielleicht waren es genau diese Gründe, die Ed schließlich veranlassten ihr die Wahl abzunehmen und ihr einen beliebigen Schlüssel zu reiche, ohne vorher auf die Nummer zu sehen. Eine Art Roulette war es nun... Was ein Glück, dass es kein russisches Roulett war.

Gerade als er sich schon zum Gehen in Richtung des Treppenhauses wenden wollte, kam ihm noch eine Frage in den Sinn, die er vielleicht stellen sollte. Schließlich lag ihm am Befinden anderer genauso viel wie an dem Befinden Als. "Und wie geht es Oma Pinako?" Er wusste zwar nicht, dass er mit ihr telefoniert hatte, aber es lag doch sehr wahrscheinlich auf der Hand.
Der kleine Alchemist blieb stehen und wartete auf die Blonde, genauso wie er auf die Antwort von ihr wartete. Die drei - Winry Al und Ed hatten schließlich viele, viele Kindertage verbracht. Und Oma Pinako war immer für sie da. Selbst dann als sie die Eltern verloren. Alle drei...
"Und viel wichtiger," setzte er schließlcih mit viel ernsterer Miene an als zuvor, "wie geht es Dir.. ist Alles in Ordnung?"

Es war kaum zu übersehen, dass sie der Stress gepackt haben musste... So wie sie am Telefon lehnte und ihren Kopf stützte.. So wie sie die Hände hielt und ihre Körperspannung verlagerte. Alles sprach für eine Sorge, die sie befallen haben musste. Und es war Ed gar nicht recht, wenn es da etwas gab, das er nicht aus dem Weg räumen könnte.
"Wir können das auch später reparieren," erwähnte er noch und fing an zu lächeln. "Schließlich ist er nicht völlig kaputt... der Arm." Ob es Mitgefühl war, oder Dummheit. Es war Ed jetzt egal.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   So Feb 21, 2016 5:40 pm

Ed's Stimme drang nur langsam zu ihr. Anscheinend musste sie schon wirklich Besorgnis erregend aussehen wenn Ed sie mit fragen nur so durchlöcherte.

Sie spürte den Hörer noch in ihrer Hand, langsam bekam sie wieder ein Gefühl für ihren Körper umso schneller sie dieses Gefühl wieder hatte, riss sie ihren Kopf nach oben und nahm ihre Hand vom Aparat. In ihrer Hand spürte sie etwas zackiges und gleichzeitig etwas schweres. Nachdem sie, erpicht darauf zu wissen was sich in ihrer Hand befand, eben diese öffnete erblickte sie einen Schlüssel mit einem Metallenen Anhänger auf dem die Nummer 23 eingraviert wurde.

Ihre Gedanken ordnend starrte sie auf den Schlüssel in ihrer linken Hand. Genau Ed wollte sich ja um die Zimmer kümmern und so wie es aussah hatte sie soeben den Schlüssel für eines dieser Zimmer in der Hand. Vom Schlüssel aufblickend konnte sie direkt Ed's goldene Augen entdecken die sie anscheinend sorgenvoll anblicken.

Was war gerade passiert ihr schien es als wenn sie für einige Augenblicke weggetreten. Nur wage prasselten die Fragen die ihr Kindheitsfreund vor einigen Sekunden zu ihr gestellt hatte wieder au sie ein und ehe die Stille um sie und ihren Kindheitsfreund noch auffälliger geworden wäre Antwortete sie nun zügig. "Ach Edward um Oma brauchst du dir wirklich keine Gedanken machen sie kommt wie immer bestens zurecht", ihr kam es seltsam vor ihre Stimme eine Oktave tiefer zu hören. Was war denn nur mit ihr los, es fühlte sich so an als hätte sie einen Klos im Hals und dieser Klos wurde mit jedem Satz dicker und dicker. Er schnürte ihr schon fast die Kehle zu. Ihre recht Hand fuhr zu ihrer Kehle die sie mit eine keuchen berührte ehe sie sich fast und gezielt auf den Staatsalchemisten zuging.

Mit festem Blick nahm sie Ed's Automail Arm und zerrte diesen mitsamt Edward Elric selbst, hinter sich her. "Mir geht es ebenfalls gut und so lange es dir und Al gut geht wird es mir auch weiterhin gut gehen", sprach sie strickt gegen den Klos in ihrem Halse an, was sie verblüfte, immerhin schaffte sie dies mit einer festen Stimme. Ihre Stimme brach an keinem der Worte ab.

Sie stiegen bereits einige Treppenstufen empor als Winry auf die Aussage Ed's antwortete die er schon seit Minuten zuvor an die Mechanikerin gerichtet hatte. "Kommt überhaupt nicht in Frage. Wegen deiner Automail bin ich doch im Endeffekt eigentlich hier oder nicht? Außerdem kann ich dich doch nicht mit einer demolierten Automail durch die Straßen laufen lassen, was wäre ich denn da für eine Mechanikerin....noch dazu...i-ich habe dir natürlich geschworen immer an deiner Seite zu bleiben...also ich meine wenn du Hilfe brauchst natürlich....also...", zum Ende hin brach ihre Stimme immer deutlicher bis sie schließlich ganz zum Stillstand kam. Diesmal jedoch eher weniger wegen Sorgen die sie plagen sondern vielmehr wegen Peinlichkeit. Mein Gott sie hatte sich da schon wieder viel zu intensiv reingesteigert sie sollte es eigentlich dabei belassen ihm zu helfen das würde als Grund schon ausreichen.

Diesen Satz unbeendet zu lassen schien ihr in dem Moment richtig vor zu kommen, bevor sie sich noch tiefer ins Schlamassel ritt. Mit geröteten Wagen ging sie kurz darauf einen Flur entlang. Ihren Kindheitsfreund immer noch hinter ihr herschleifend. Links und Rechts von den beiden befanden sich Zimmertüren ordentlich und strukturiert waren sie brav aneinander aufgereiht, wie Militärsoldaten konnte man schon fast meinen.

Nach eine gefühlten Ewigkeit wandte sie wieder das Wort an Edward, welcher so vermutete sie, immer noch hinter ihr war. Wenn sie Ed's Automail-Arm nicht schon längst ausgerissen hatte. Und Ed hoffentlich nicht noch immer im Empfangsbereich stand. "Oma Pinako macht sich sorgen um Den. Sie ist nicht nach hause gekommen.....in letzter Zeit passiert das häufiger.....Den streift bis spät in die Nacht durch die Wälder Resembools und kommt erst sehr spät wieder zurück....es scheint fast so als würde sie von ihrem Instinkt angetrieben nach irgendetwas suchen....oder etwas würde sie rufen...", während sie dies vor sich hinmurmelte senkte sich ihr Kopf gegen Boden, sie bekam nicht mal mit das sie bereits an der 23. Tür vorbeigeschritten waren.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   So Feb 21, 2016 11:06 pm

Und so kam es, dass sich Ed durch Winry durch die Flure schleifen ließ. Es hatte ja auch etwas gutes an sich, denn selbst Laufen musste er nicht mehr. Allerdings war ihm nur wenig behaglich dabei, schien sie nicht nur selbst sehr durcheinander, alsauch sehr eifrig zu sein. Der kleine Alchemist lauschte aber auf, als sie mehr oder weniger gut den Satz beendet hatte, in dem sie ihre Hilfe abermals anbot. Sie wusste über die beiden Elric-Brüder wohl mehr als jeder andere in dieser Stadt. Deswegen schien es zwar wenig verwunderlich, und doch schürte es in Ed eine Schuld ihr gegenüber. Selbst wenn sie das gar nicht beabsichtigte und sie es im Grunde nur gut meinte, nahm es Ed wiedereinmal anders als gesagt auf. Er wusste genau, dass er sich auf die Automail-Mechanikerin sehr gut verlassen konnte. Sie war schnell und zuverlässig... Und eben seine Kindheitsfreundin. Nichtsdestotrotz trug Ed die Schuld an Als Verlust und ebenso an Winrys Verlust. Die beiden Brüder waren nicht mehr wirklich in Resembool zu hause. Sie waren kaum noch zu Besuch in der Gegend und sie ließen Winry mehr oder weniger allein. Sie kamen doch nur dann, wenn sie ihre Hilfe benötigten. genauso schien es jetzt gerade zu sein. Dieses mal aber war sie angereist...
So konnte er ihr nur ein leichtes Seufzen entgegenbringen, wobei er hoffte, dass sie das nicht gehört haben mag. Sie hatte anscheinend sowieso genug Sorgen. Und das sollten nicht mehr werden.

Erschreckt riss er dann allerdings wieder die Augen auf, als sie von der Hündin sprach. Sie war wohl immer an der Seite der Mechanikerin.. Doch nun schien sie mehr und mehr etwas zu machen, was untypisch war? Nun, immerhin kam sie bisher stets nach Hause. War es Erleichterung, die er aus Winrys Stimme hörte oder war es die schiere Sorge? Ed ärgerte es, dass es ihm nur schwer gelang diese Gefühle bei ihr zu trennen... Er glaubte immer, dass er sie gut verstand. Doch dem war wohl niemals so gewesen.
Was aber könnte einen Hund rufen? Was könnte ein Hund Nacht für Nacht suchen und das so energisch, wie es Den gerade tat? Ed kannte sich mit Hunden leider viel zu wenig aus, auch wenn er die Hündin mochte. Sie selbst hatten eben keine Tiere, was? Abermals atmete Ed schwer, als er mitbekam, dass sie bereits an der Zimmernummer 23 und 24 vorbei geschritten waren.

"Winry," rief er nur leise, als würde er noch immer der Stille zuhören, die sich nach ihrer Feststellung zu Den auftat. "Wir sind bei unseren Zimmern..." Sollte er sie trösten und etwas aufheiterndes sagen, damit sie sich weniger Gedanken um ihr Haustier machen könnte? Aber was wäre das Angebrachte? Was könnte man sagen? Was?
Granny Pinako würde sich um den Hund kümmern so gut sie eben konnte. Nun, sie war eben auch nicht mehr die Jüngste. Und zum Glück war sie genauso klein, wie er selbst. Also konnten sie so wunderbar miteinander streiten. Was aber Den anbelangte, ließ er zunächst die Stille antworten. Schließlich könnte er nicht die richtigen Worte finden. Nicht im Augenblick.

Ed versuchte sich aus dem Griff der Kindheitsfreundin zu befreien und kramte schließlich in der Tasche seines roten Mantels, wo er den Schlüssel herausfischte. Da er nun die Nummer 24 hatte, stellte er sich vor die Türe, senkte den Blick, steckte den Schlüssel ins Schloss und stellte fest, dass sie zunächst wohl ein Zimmer teilen müssten.
"Kommst Du mit herein?", fragte er sie mit mitfühlender und leiser Stimme.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   Mo Feb 22, 2016 12:05 am

Als Ed anmerkte das sie bereits an ihren Zimmern vorbeigeschritten waren blieb die Mechanikerin abrupt stehen und sah sich daraufhin zu den Türen um. An eine dieser beiden schien sich der Staatsalchemist gerade zu schaffen zu machen, weshalb die Mechanikerin zunächst arbeitslos auf dem Flur stand und darauf wartete bis Ed die Tür zum 24ten Zimmer öffnete.

Ein kurzer Blick in ihre linke Hand ließ sie vergewissern das sie ihren eigenen Zimmerschlüssel immer noch besaß. Diesen steckte sie anschließend ohne groß zu überlegen in ihre schwarze Jackentasche. Mittlerweile hatte auch Ed die Zimmertür aufgeschlossen und drückte bereits die Türklinke hinunter.

Als ihr Kindheitsfreund sie schließlich fragte ob sie denn mit reinkommt, nickte sie anschließend und fügte noch ein schnelles "Ja" hinzu. Daraufhin trat Winry durch die offengehaltene Tür und suchte bereits nach dem Lichtschalter den sie sehr schnell links von ihr an der Wand befestigt fand und schob diesen Anschließend nach oben. Sofort stieg ihr grelles Licht in die Augen, was der jungen Mechanikerin erst mal dazu veranlasste die Augen zu schließen. Nur um sie wenige Sekunden der Eingewöhnungsphase wieder zu öffnen.

Sofort blickte sie sich orientierend um. Sie fand ein Bett, welches Links gelegen in einer Ecke stand und daneben ein Nachtkästen. Sofort suchte die blonde nach einem weiteren Regal oder Nachtkästen. Schließlich brauchte sie etwas worauf sie arbeiten konnte. Doch die Möglichkeiten eines zweiten Nachtkästchens oder eines Regals verwarf sie sehr schnell wieder als sie an der anderen Seite des Zimmers einen Schreibtisch entdeckte. Perfekt darauf könnte sie schon mal ihren Werkzeugkasten abstellen, was sie auch sogleich tat.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   Do Feb 25, 2016 10:28 pm

Natürlich war auch Ed hinterher gekommen, denn schließlich hatte er doch angeboten das Zimmer gemeinsam zu betreten. Winry schien sich zunächst einzugewöhnen und sich orientierend umzusehen, als sie schließlich ihre Utensilien parat legte und bereits ablegte.
Ed tat es ihr gleich, als er auf das Bett zutrat, um sich sogleich hinzusetzen. So vieles schien seine kleine Freundin zu beschäftigen und auch wenn sie stets ihre Hilfe anbot und sich auch so sehr bemühte alles zu begründen, fand er in ihren Worten auch den Unmut. Vielleicht war sie gedanklich schon gar nicht mehr hier, sondern ging ihren ganz eigenen Weg. Schließlich kümmerte sie sich sehr um Grandma Pinako und ihren Hund Den. Letzterer schien wirklich Anstalten zu machen, was schon etwas seltsam schien. Aber wie sollte er jetzt darauf reagieren. Abermals schoss diese Frage durch seinen Schädel und sein Blick musterte das Mädchen beinahe zu auffällig, als dass er es hätte verstecken können.
Also senkte er den Kopf und betrachtete schnell seinen metallenen Arm. Flink zog er den roten Mantel auf und war drauf und dran auch seine schwarze Jacke zu öffnen, denn diese würde bei den Reparaturen nur stören. Noch immer auf dem Bett mehr angespannt als entspannt sitzend, wollte er gerade ansetzen, etwas neues zu sagen. Aber wahrscheinlich blieb im das Wort sprichwörtlich im Halse hängen. Er musste sich nach hinten stellen, wenn er auch so viel von ihr erwartete. Zu sich selbst nickend wanderten die Augenbrauen tiefer ins Gesicht. "Winry...", setzte er nach einem Augenblick schließlich doch an, als er die künstliche Hand ballte. "Du solltest wieder nach Resembool gehen." Und lange warten sollte sie dabei auch nicht. Am liebsten würde er seine Hilfe anbieten, wenn es um den kleinen Hund ging, der wie es schien kaum noch er selbst zu sein. Zu gerne würde er herausfinden was dort vor sich ginge. Aber es gab nicht nur Winry und Den... Da war auch noch Al. Ihm hatte Edward so fürchterliche Dinge angetan, dass er auch in seiner Schuld stand. Mit jeder Faser seines Körpers. Auch den Teilen, die nur noch Metall waren. Alphonse' Körper musste zurückgebracht werden. Und da half eben nur der Stein der Weisen... Oder etwas vergleichbares, das dem Stein so nahe kam, dass sie die Alchemie schließlich bezwingen könnten.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   So Feb 28, 2016 10:06 am

Sowie Ed bereits dabei war sich für die anstehende Reparatur seiner Automail bereit zu machen, so machte sich auch Winry fertig in dem sie bereits in ihrem Werkzeugkasten, den sie kurz zuvor auf den Schreibtisch im Zimmer gestellt hatte, nach einem Schraubenschlüssel kramte.

Als sie die nötigen Materialien die aus einem Schraubenschlüssel, einem Schraubenzieher, ein paar Muttern und Schrauben, ebenfalls wenns denn nötig war, immerhin wusste man nie was Ed durch seinen "Sturz" alles in seine Autmail bekommen hatte, einer Zange, für den Notfall hatte sie auch noch eine Schraubenzange, bestanden. Vor sich geordnet auf den Tisch liegen hatte, begann sie sich nun ebenfalls eine andere Kleidung anzuziehen.

So schlüpfte sie als mit ihrem linken Arm aus ihrer schwarzen Jacke, während sie gleichzeitig mit dem anderen Arm diese Komplett von ihrem Körper zog. Die Jacke legte sie einmal der länge nach zusammen, ehe sie diese ebenfalls provisorisch am Tisch vor sich deponierte. Sofort darauf kramte sie wieder in ihrem Werkzeugkasten bis sie endlich ihr grünes Kopftuch gefunden hatte, welches sie auch sogleich in beide Hände nahm und dieses anschließend sorgfältig um ihren Kopf Band. Dabei bedacht darauf den Knoten nicht zu fest zu machen, schließlich sollte sie sich auch noch auf ihre Arbeit konzentrieren können und dies konnte sie zu mahlen nicht wenn ihr Kopftuch ihre Durchblutung zum Gehirn abschnürte.

Ihre Hände ließ sie wieder sinken nachdem sie die Enden des Kopftuchs, welche aus dem Knoten herausragten noch einmal fest gezogen hatte. Ein weiterer Blick in ihren Werkzeugkasten verriet ihr allerdings das sie ihren beschen Anzug auf ihrem Bett in Resembool gelassen hatte. Nun gut, sie blickte einmal auf sich hinab. Dann mussten wohl ihr Top und ihr schwarzer Rock dafür herhalten. Soviel taugten die Klamotten schon. Sie musste halt nur aufpassen, und aufpassen war bei Winry ganz groß geschrieben.

So machte sie sich auch nicht weitere Gedanken über ihre Kleidung, schnappte sich ihre Werkzeuge, die sie sorgfältig vorbereitet hatte und legte sie auf einen Nachttisch neben Eds Bett, welchen sie schon im vornherein entdeckt hatte, als sie dabei war sich im Zimmer umzusehen. Da dieser Nachttisch anscheinend rollen statt standhafte Füße zu seinem unteren Ende zählte, konnte sie diesen auch problemlos neben Ed schieben welcher bereits auf dem Bett saß und ebenfalls alles nötige entkleidete, welches für ihre Untersuchungen nur stören würde.

Eine kurze Überlegung was sie den für Ed's Arm als Unterlage nehmen könnte, veranlasste sie dazu neben dem Nachttisch stehen zu bleiben und sich grübelnd im Zimmer umzusehen. Doch nicht lange verweilte sie in dieser Position, da hatte sie auch schon an der gegenüberliegenden Wand zum Bett, eine etwas größere Kommode gefunden, die so schätze die junge Mechanikerin, wohl auf der selben Höhe des Bettes war. Perfekt, so konnte sich Ed problemlos hinlegen während sie ihren Autmailarm unter die Lupe nahm.

Als ihr unerwarteter weiße Ed das Wort ergriff, war sie bereits an der Kommode angelangt welche ebenfalls einen rollenden Untersatz hatte und wollte diese gerade anschieben als sie ihren Namen vernahm. In ihrer Bewegung innehalten konnte man von ihr nur ein fragendes: "Hmm?...", vernehmen, ehe die junge Rockbell zu ihrem Gesprächspartner aufblickte.

Die Worte die sie danach vernahm halten immer wieder in ihren Gedankengängen wieder. Diese Worte brachten die junge Mechanikerin zum nachdenken, dennoch konnte sie es aber auch gleichzeitig wieder mal nicht fassen was sie von dem älteren der beiden Elric Brüder zu hören bekam. Gut er meinte es schließlich nur wieder gut für sie, dass es jetzt das Beste wäre sofort wieder nach Resembool zurück zu kehren und sich zu vergewissern das alles in Ordnung war. So war Ed eben schon immer, er wollte nicht das ihm nahe stehende Personen verletzt wurden oder es ihnen schlecht ging, genaus wenig wollte er dass durch seine Probleme andere aufgehalten wurden....so war er auch schon als Kleinkind gewesen, so hatte er auch immer auf Al aufgepasst als Kinder ihn in der Schule ärgerten, schützend vor diesem gestellt und alles auf sich genommen.

Er denkt immer das er alles auf sich nehmen muss, das er es nur alleine schaffen darf und keinen unbeteiligten in alles hinein ziehen darf. Und genau das veranlasste Winry dazu ihre Augenbrauen tiefer in ihr Gesicht zu ziehen und ihre Hände jeweils auf ihre Hüfte zu stemmen. "Edward Elric", sprach sie in einem Tonfall der jeden dazu veranlassen würde aufzuhorchen. Ihr Blick zeigte eine gewisse Standhaftigkeit als sie die folgenden Worte verlauten ließ: "...Natürlich du hast recht ich werde nach Resembool gehen....nur nicht jetzt....sondern wie abgemacht morgen früh mit dem ersten Zug...", sie machte eine kurze Pause um sich zu sammeln ehe sie weiter sprach: "...hast du etwa gedacht ich würde dich mit einer defekten Automail hier sitzen lassen und so weiter machen lassen wie bisher? Tut mir leid Ed, da muss ich dich enttäuschen......aber ich werde Central City so lange nicht verlassen, bis ich mich selbst vergewissert habe, dass deine Automail wieder im perfektem Zustand und Einsatz bereit ist", den letzten Satz hatte sie laut ausgesprochen, dass die Stille die jetzt den Raum durchgab, noch erdrückender schien als sie zuvor schon war.

Mit festem Blick, verzogenen Mund zu einem dünnen Strich und leicht nach vorne gebeugt blickte sie nun zu Ed abwartend auf seine Reaktion, sie hatte nicht mal bemerkt, dass sie während ihrer "Standpauke", sie nannte es Standpunkt vertreten, von der Kommode aus näher zu ihrem Kindheitsfreund geschritten war.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   Di März 01, 2016 3:44 pm

Winry hatte das Wort ergriffen. Vielleicht ging Ed manchmal zu weit, und vielleicht traute er Anderen weniger zu. Oder aber es war etwas anderes, das ihn dazu trieb eher an Andere zu denken, als an sich selbst... Seine Geschichte verriet die Antwort.
Als aber die Blonde näherkam, und ihre Stimme beben ließ, presste sich Ed mehr oder weniger in die Matratze des Bettes. Mit großen Augen verfolgte er ihre Bewegungen und lauschte den Worten. "Nein, nein, nein," rief er schnell und schüttelte heftig den Kopf. "Ich glaube nicht, dass Du irgendjemanden im Sich lassen würdest..." War es das, was sie hier hören wollte? Und meinte es der kleine Fullmetal auch ernst? Denn schließlich war es ja nicht so, dass er Winry seit kleinauf kannte. Doch wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, war sie wohl genauso schwer wieder davon abzubringen wie er selbst auch.

Er wusste auch, dass sie wegen Defekten an seiner Automail oftmals sehr aufgebracht werden konnte. Das lag auch daran, dass sie sich zu viele Sorgen um ihn machte. Und selbst wenn sie recht haben sollte, da der Alchemist dann ohne den Arm gar nichts weiter war als ein Junge, wollte er nicht die Sorge von anderen sein. Zu oft war er das bereits gewesen. Besonders nach dem Zwischenfall in Resembool...

Edward streckte seinen metallischen Arm aus und das Knacken war abermals zu hören. Als er aber die Finger bewegte blieb eher alles ruhig. Seine Augen wanderten den Arm entlang und trafen schließlich wieder auf seine Freundin aus Kindertagen. Er schluckte. Sie hatte ihre Kleidung mehr oder weniger gut gewechselt. Vielleicht hatte sie doch nicht das passende zur Hand. Und wieder war er Schuld daran, dass sich ihre Pläner geändert hatten. Er wusste nicht, dass dies manchmal der Lauf des Lebens war. Und jeder Moment neue Entscheidungen hervorbrachte, was wiederum Andere beeinflusste. Und obwohl er die Wahrheit gesehen hatte, hatte er doch nicht alles sehen können, geschweige denn verarbeiten.

"Dann hoffe ich, dass es nichts schlimmeres ist...", sagte er ein wenig wehleidig, hatte er doch viele Gedanken gesammelt, die er niemals hätte mitteilen können. Winry bedeutete ihm viel. Und ihr bedeutete Den viel. Also musste sie gehen. Selbst dann, wenn sie über ein Tier redeten. Und Ed wollte nicht weiter, dass sie warten musste, oder dass sie noch mehr an Zeit verloren... Besser gesagt, dass sie an Zeit verlor. Er bemerkte dabei nicht, dass er schon wieder in alte Gedankenmuster verfiel, die Winry gerade angeprangert hatte.
Wahrscheinlich aber war es besser so, dass die beiden manchmal vieles ausblenden konnten.

"Was glaubst Du eigentlich, was mit Den wirklich ist?" Ed kannte sich nur bedingt mit ihrem Hund aus. Aber es war schon seltsam, wenn er untypischer Weise sein Verhalten änderte. Vorallem wenn man seine Lebenszeit betrachtete...

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   Di März 01, 2016 7:13 pm

Der kleinere der Elric Brüder rückte während ihrer Schimpftriade, so weit am Bett entlang zurück das er schon an der Wand hinter ihm angelangt war.

Winry erfreute es einerseits zu sehen das Ed immer noch einen gewissen Respekt gegenüber der Rockbell Tochter hatte, andererseits jedoch wollte sie wirklich nicht zu grob ihre Worte klingen lassen, das er jetzt schon auf "Distanz" ging. Sie seufzte einmal als sie ihre Wut mit einem ein und ausatmen langsam verklingen lassen wollte ehe sie sich wieder umwand und die Kommode die sie zuvor schon von ihrem Ursprünglichen platz bewegen wollte, zum Bett des Alchemisten schob.

"Das will ich auch hoffen", zufrieden grinste sie als sie die gewollte Aussage des Fullmetal Alchemists vernahm. Während sie sich einen Stuhl und ihre braunen Handschuhe aus der Richtung des Schreibtisches schnappte und zu sich zog wies sie den Alchemisten an, seinen mechanischen Arm längs, auf die Kommode zu legen.

Nachdem dieser ihrer Bitte nachgekommen war, zog sie sich schnell ihre Handschuhe an und schnappte sich kurz darauf den Schraubenzieher. Sofort darauf griff sich nach dem Handgelenk der Automail und zog den ganzen Arm näher zu ihre Augen, damit sie diesen ganz genau begutachten konnte. Mit kritischem Blick beugte sie die Oberfläche des metallischen Armes.

Einige Kratzer konnte sie auf diesem erkennen und um zu beurteilen wie tief diese in die Grundteile der Automail reichten, begann sie mit der rechten behandschuhten Hand über die Oberfläche des Unterarmes zu streichen. Dabei blieb sie bei jeden einzelnen Kratzer stehen und für mit den Kuppeln ihrer Finger die Einkerbungen nach.

Die Kratzer waren nicht tief, wie sie schnell feststellen konnte jedoch sah diese nicht schön und vor allem nicht nach einem provessionellen Handwerk einer Automail-Mechanikerin aus. Dies bestärkte Winry in einen der Punkte, die obere Platte des Armes auszutauschen und durch eine neue zu ersetzten.

Ein weiterer Punkt der Winry bestärkte die Platte auf jedenfall auszutauschen war, das Loch welches direkt mittig der metallischen Schutzvorichtung lag und somit überhaupt nicht zu übersehen war. Und da meinte der Alchemist es wäre alles während seines Sturzes passiert. Mit einem noch kritischeren Blick als ihre Augen eh schon ausstrahlten begutachte sie mit ihren Fingern das Loch.

Defenitiv, egal was es auch war es hatte die obere Hülse in diesem Fall die Platte durchdrungen, es könnte also möglich sein, dass die inneren "Organe" so zu sagen die Herzstücke der Automail, beschädigt nein wenn sogar blöd kam erheblich beschädigt wurden. Und das sie überhaupt beschädigt wurden ging Winry jetzt mal davon aus. Außer das Glück wäre ihr und dem Staatsalchemisten ausnahmsweise mal hold und egal was auch immer die Automail durchstoßen hatte, hätte sämtliche Kabeln, Schrauben und Mechanismen, verfehlt.

Daran konnte aber selbst die Mechanikerin nicht glauben, deswegen und auch weil sie schnellst möglichst wissen wollte wie im inneren der Automail der Sachverhalt war, schraubte sie kleinere Schrauben, die die durchlöcherte Platte am Gerüst des Armes befestigt hielten, bis kurz zur Beweglichkeit der Platte führten auf und hob die Platte mit ihrer rechten Hand, natürlich vorsichtig, so weit an, das sie die Spitze des Schraubenziehers darunter schieben konnte.

Mit einem Ruck der vom Schraubenzieher ausging, löste sich anschließend die Schutzplatte vom Arm des Alchemisten und Winry konnte diese Problemlos mit ihrer freien Hand anheben und mit samt der Schrauben auf den Nachttisch, auf dem auch bereits ihre anderen Werkzeuge einen Platz gefunden hatten, ablegen.

Während sie anschließend damit begann das innere der Automail zu inspizieren beschloss sie auf Eds Aussage und Frage endlich mal eine Rückmeldung verlauten zu lassen. "Ich hoffe natürlich auf das es mit Den nichts schlimmeres ist. Vielleicht genießt er ja einfach nur die Natur bei Nacht.", äußerte sie schließlich auch ihre Meinung. Woran sie natürlich selbst zweifelte aber doch wollte, dass es so war wie sie es sich vorstellte.

"Ich weiß es nicht Ed, aber....manchmal hab ich selbst auch so ein komisches Gefühl....so als würde sich etwas unter der Erde bewegen.....ich weiß auch nicht....Resembool war früher als wir alle noch klein waren so friedlich.....und jetzt....hat sich etwas verändert Ed....vielleicht hat Den es auch bemerkt und läuft deswegen ständig draußen bis spät in die Nacht herum...", ein tiefer seufzter verließ ihre Kehle als sie versuchte den Sachverhalt in Resembool so nahe wie möglich zu schildern: "...Den hält ihre Nase ständig am Boden, sie scheint eine Fer-...", sie stockte in ihrer Erklärung als sie einen Fremdkörper in der Automail entdeckt hatte.

"Was zum Teufel ist das denn?", ungläubig über das "Stück" was ihre Augen gerade erspäht haben griff sie mit ihrer linken Hand nach der Zange, anscheinend hatte sie es im Gefühl gehabt, dass sie diese Heute noch brauchen würde, sonnst hätte sie eine Zange ja nicht zu ihren Werkzeugen bereitgelegt. Geschickt legte sie den Schraubenzieher ab als sie die Zange kurz darauf mit ihren Fingern zu fassen bekam, dabei ließ sie die Autmail mit ihrer anderen Hand nicht los, schließlich hatte sie vorher die Rollen getauscht damit die andere Hand nach dem besagten Werkzeug greifen konnte. Noch dazu wollte sie diesen Fremdkörper in der Automail unter keinen Umständen verlieren.

Während sie die Zange im Gehäuse der Automail verschwinden ließ zog sie den mechanischen Arm näher zu sich, schließlich wollte sie schon genau sehen wohin die Zange verschwand und was sie letztendlich greifen musste, sie wollte ja nicht unbedingt ein Verbindungskabel zu den Nerven abreisen oder anderweitiges beschädigen.

Nach dem sie eine Zeitlang nach dem Fremdkörper gesucht hatte und in anschließend mit der Zange zu fassen bekam, zog sie behutsam daran, was aber gar nicht so leicht war, denn dieser steckte ziemlich tief und fest, wie als wäre ein Anker eines Schiffes in der Automail verankert. Einerseits wollte sie die Teile der Automail durch die mangelnde Rücksichtnahme ihrerseits nicht unnötig beschädigen andererseits musste sie den Fremdkörper so schnell wie möglich entfernen schließlich musste sie ja den Rest der Automail noch unter die "Lupe" nehmen.

Als sie nach Ewigkeiten wie es der Mechanikerin ging, endlich den Fremdkörper aus der Automail entfernt hatte war sie schon gespannt darum, bei was es sich um diesen Fremdkörper handeln konnte, umso verdutzter war sie, als die Zange aus der Automail zum Vorschein kam und ihr ein sehr fragwürdiger Gegenstand in die Augen fiel, in dem Sinne fragwürdig, da Winry niemals Gedacht hatte so etwas jemals in ihrer Automail zu finden, aber wenn der Träger der Automail Ed hieß, dann brauchte man sich über gar nichts mehr zu wundern. "E-ein H-Holzsplitter???", kam nur ein verdutzter Laut von ihr. Und nicht nur irgendein Holzsplitter sondern ein richtig "fetter" wenn man das mal so sagen darf. Und alles andere als klein war dieser allemal. "Wie kommt den ein Holzsplitter in meine Autmail???", kurz darüber nachdenkend, kam sie zu dem Entschluss, dass sie dieses Nachdenken bei den Aktionen die sich Ed wohlmöglich geliefert hat, eh kein Sinn er gab und so beschloss sie die Zange mit samt dem Holzsplitter auf den Nachttisch zu legen.

Damit wandte sie sich wieder zu den inneren "Organen" der Automail. Und ehe sie ihren Blick auch nur genauer auf das innere der Automail richten konnte weiteten sich auch schon ihre Augen. Ein Schweißperle rannte über ihre Wange, die Mechanikern musste mit entsetzen feststellen, dass eines der Kabel das die Automail mit den Nervensträngen des Trägers verbinden soll um damit Bewegungen einzelner Teile der Autmail möglich zu machen, gerissen ist. Der Holzsplitter hat möglicherweiße das Kabel direkt getroffen und es somit auch gleich durchbohrt.

Dieser Tatsache bewusst werdend wischte sie sich erst einmal den Schweiß mit ihrer freien Hand, bzw. ihrem Handrücken von der Stirn. Ihre Linke Hand wanderte wieder zum Schraubenzieher, während die andere Hand die Automail festhielt. Als sie den Schraubenzieher zu fassen bekam, drückte sie diesen auch sofort wieder in die Automail und stierte schon fast in dieser herum bis sie das besagte Kabel anheben konnte und dieses somit zu Augenschein nehmen konnte.

"Hmm....ich muss das Kabel auswechseln", gab sie von sich als sie bereits an der Hand der Automail die Finger teste, indem sie einfach am durchtrennten Kabel anzog und sich damit der Mittelfinger der Automailhand bewegte. Also gut sie wusste schon mal dass das durchtrennte Kabel, den Mittelfinger bewegen soll, dies jetzt aber nicht mehr möglich machte.

Winry ließ wieder von dem Kabel ab und besah sich die Verbindungspunkte, sie könnte das neue Kabel vielleicht sogar so anbringen, dass sie dafür nicht extra den Automailarm entfernen muss. Ja das könnte gehen, so faste sie sich die nächsten Gedankengänge und inspizierte weiter die Automail.

An einigen stellen musste sie feststellen das die Schrauben nicht mehr ganz fest saßen und zog diese auch sogleich mit dem Schraubenzieher nach, andere Schrauben musste sie sogar auswechseln, weil diese einen Riss in der Fassung hatten. Nun gut da konnte man noch so kräftige Schrauben aus noch so standfesten Metall handhaben, bei diesem Staatsalchemist würden die spätestens in einem Monat schon wieder Risse aufweisen.

Einmal wischte sie sich noch über ihre Stirn ehe sie aufstand und sich noch einmal den Oberen Teil der Automail besah. Auch hier waren Kratzer auf der Platte zu finden, welche sie wohl auch auswechseln muss. Diese Platte wollte sie aber vorerst nicht entfernen, da sie schon am Unterarm feststellen konnte das am oberen Teil des Armes zumindest im inneren Bereich soweit alles im grünen Bereich verlief. Nun ja außer das Auswechseln des Kabels das würde sich auch im Oberen Bereich des Armes erledigen müssen. Zu guter Letzt besah sie sich noch die äußere Schicht des innen Armes und überprüfte das Kugelgelenk des Ellenbogens, welches so wie sie feststellt geölt werden musste, da es sich nicht mehr einfach so reibungslos bewegen ließ.

Als sie sich schließlich wieder setzte und ihr Werkzeug auf die Vorrichtung, in diesem Fall den Nachttisch lag, zählte sie zusammen was sie den jetzt alles auswechseln müsste, als sie in ihrer Aufzählung auch schon stoppte. Ihre Linke Hand zählte gerade zwei Teile, nämlich Ersatzschrauben und ein Verbindungskabel, als ich auch schon schmerzlich bewusst wurde das sie diese Sachen und noch viel mehr überhaupt gar nicht bei sich hatte oder viel mehr gar nicht mehr vorrätig hatte.

Ihre Mundwinkel begannen zu zucken als sie ein leichtes lächeln zu Stande brachte, Schweißperlen rannen nur so über ihr Gesicht und sie merkte wie ihr Gesicht immer heißer wurde. Oh Gott sie hatte wirklich im Angesicht des Trubels um sie herum vergessen noch zu einem Ersatzteilladen vorbei zu schauen. Und jetzt war es möglicherweise schon zu spät um diese zu kaufen.

Und diese Tatsache machte sie noch konfuser wie stand sie denn jetzt vor Ed da? Sie war eine Mechanikerin da musste man doch schon im voraus wissen was einem fehlte und was man noch brauchte und diese Teile dann schnellstmöglich aufzutreiben bevor der Kunde auch noch ungeduldig wurde....

Natürlich wusste sie das dies bei Ed niemals der Fall sein würde, jedoch rückte sie diese Tatsache das sie noch Ersatzteile braucht und das sie eben keine Vorrätig hatte, als Automailmechanikerin in ein falsches Licht...

Wie sollte sie denn jetzt noch überhaupt in einen Laden kommen schließlich wusste sie ja auch keinen der in Central so etwas Verkaufen würde, nun gut von Central wusste sie ja so gut wie gar keinen Laden der etwas Verkaufen würde und wo dieser zu finden war. Aber Moment. Die Mechanikerin sah auf, da saß doch nicht umsonst ein Staatsalchemist vor ihr möglicherweise wusste Ed ob es noch jemanden gab der um diese Zeit noch geöffnet hatte, oder wo man so einen Laden finden kann. Doch sollte sie fragen? Desto länger sie wartete desto länger rückte es Winry als Mechanikerin ins falsche Licht schließlich musste sie auch schnellstmöglich fertig werden. Ed wollte ja auch noch schlafen, schließlich wusste sie selbst ja nicht ober er Morgen schon wieder einen "harten" Tag haben würde...außerdem gehörte schnelles, aber auch sorgfältiges Arbeiten für eine Automailmechanikerin dazu, da konnte sie nicht einfach Stundenlang untätig rumsitzen und sich darüber streiten wo und wie sie jetzt Ersatzteile herbekommen würde.

So wagte sie also einen großen Sprung und beschloss ihren Kindheitsfreund doch einfach zu fragen. "D-d-du Ed? Ich.....ähm....also...weißt du...ich brauche um deine Automail wieder in Stand zu setzen ein paar Ersatzteile und für Oma Pinako müsste ich auch noch ein paar Automailteile besorgen....nur....nur weiß ich nicht ob zu dieser Zeit noch ein Laden offen hat in dem man so etwas kaufen könnte deshalb....deshalb.... ", zu Anfang verlief doch alles recht stockend und sie merkte bereits wie ihr Gesicht immer heißer wurde, sie musste ja schon fast aussehen wie eine Tomate, ihr Kopf richtete sie mittlerweile zu Boden, ihr war es zu peinlich ihren Kindheitsfreund ausgerechnet jetzt wegen ihrer eigenen Dummheit nach eine Laden für Ersatzteile zu fragen nur weil sie es einfach nicht geschafft hatte in der vergangenen Zeit einen zu finden. Als sie zum Hauptthema ihres Satzes angekommen war, stotterte sie dieses so schnell wie möglich vor sich runter, während sich bereits einige Haarsträhnen aus dem Kopftuch lösten und vor ihr Gesicht vielen. Die letzten Wörter kamen wieder nur stocken hervor bis Winry schließlich ganz verstummte.

Die Situation in der sich die blonde Mechanikerin gerade befand war ihr merklich mehr als nur unangenehm.

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   Fr März 04, 2016 11:10 pm

Die ganze Zeit lag Ed nur so da. Er wartete und beobachtete die Kindheitsfreundin. 'Hände, die nicht zum Töten bestimmt waren... Du hast Hände, die heilen und helfen können.' So oder so ähnlich hatte er schon auf verschiedenste Weise Andeutungen ihr gegenüber gemacht. Sie hatte es vielleicht oftmals nicht gleich verstanden, doch meinte er es stets ernst.
Wie ihre Eltern einst da waren um Leben zu retten und zu  erhalten, war auch Winry dazu bestimmt Leben zu erhalten. Und ob es ihr bewusst war oder auch nicht... Sie tat es bereits aus vollem Herzen. Nicht nur dass das offensichtlich tat, als sie seine Automail... oder IHRE Automail reparierte und inspizierte, sondern auch als sie mit Worten zu Ed spricht, wenn sie ihn abermals ermahnte. Die beiden Brüder hatten sich oft ihre Standpauken angehört und es ihr doch niemals übel genommen. Ihre Empathie sprach Bände und machte Winry zu einem der wertvollsten Menschen für Al und Ed.

Seine hellen Augen folgten den Bewegungen ihrer Hände, als sie den Holzsplitter herauszuziehen versuchten. Wieder hatte sich Winry mehr Sorgen gemacht, als es dem Blonden lieb gewesen war. Sie regte sich über die Zerstörung der Automail auf, und zeigte damit ihre ganze Sorge um ihn. Und anstatt ihr böse zu sein, oder etwas zu erwidern, schaute er stumm. Doch seine Augen erklärten gerade so vieles. Auf der einen Seite zitterten sie - vielleicht aus Angst vor ihr, vielleicht aber auch vor Rührung aufgrund ihres Mitgefühls.Schließlich hinterfragte sie den Kleinen und seine Methoden. Und wenn sie nicht wäre, würde er wohl einen ganz anderen Weg gehen müssen. Vielleicht auch einen viel grausameren. Aber das Mädchen hatte ihm bereits gelehrt, dass Vorsicht ein ständiger Begleiter sein muss. Vorallem dann, wenn die reise so steinig und schwierig sein sollte. Herbe Rückschläge hatten Al und Ed bereits hinnehmen müssen. Aber so erging es wohl auch der Freundin aus vergangenen Tagen.

Ein Finger der metallischen Hand zuckte kurz als der Splitter entfernt wurde und sie nach dem Grund für das Eindringen desselben fragte. Der Mund des Alchemisten zuckte ebenfalls - so als würde er nach der Antwort ringen. Allerdings bekam sie gar keine, und sie arbeitete weiter. Ed wusste, dass er den Arm in einwandfreiem Zustand brauchte, würde er gegen Scar antreten oder gar gegen die Humunkuli. Und Winry gab sich solche Mühe ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen. Selbst dann wenn sie gar nicht die Vorgehensweise Eds erahnen könnte.

Sie hatte auch zuvor bereits über Den erzählt, wie sie über den Boden roch... Warum sollte ein Hund das tun, wenn es da unten nicht irgendetwas interessantes geben? Aber blieb jetzt Zeit sich auch darüber den Kopf zu zerbrechen? Nein, denn schließlich war er mit Winry gerade völlig allein. Und er war ihr auch irgendwie ausgeliefert. Er rührte sich nicht und auch sein Blick schien starr an ihr zu haften. Irgendwie schienen sie das Wort 'Danke' sagen zu wollen. Doch leider hatte die Spiegel zur Seele keine Stimme... Keine die man hören könne jedenfalls.

Schließlich aber geschah etwas verwunderliches. Obwohl sie allen Grund hatte auf Ed sauer zu sein und ihn vollkommen auseinander zunehmen wegen des Splitters im Arm und wegen der halben Zerstörung, schien ihr etwas peinliches widerfahren zu sein. Allerdings verriet ihre Frage, dass das nicht bereits geschehen war, sondern das die Peinlichkeit in ihrer Frage bestand.
Ein kleines Lächeln schob sich auf sein Gesicht und er richtete - so gut er mit dem offenem Arm eben konnte, wieder den Oberkörper vom Bett auf. Seine Haare waren aufgrund des Liegens ein wenig zerzaust aber das konnte der Alchemist ja nicht sehen. Zum Glück.

Mal sehen, dachte er weiter. Um diese Uhrzeit würde wohl kaum ein Geschäft noch geöffnet haben. Allerdings sollte es Mechaniker geben, die ein Lager hatten und diese wiederum sollten doch ein Lager haben, wenn sie hier direkt ansässig seien... Die Augen wanderten nach oben als er so überlegte. Dann schließlich grinste er als ihm eine Idee kam. So hob er den gesunden Arm und tätschelte mehr oder weniger Stark den Kopf der Freundin, als diese mit hochrotem Kopf vor ihm stand.

"Ich denke wie brauchen nicht unbedingt einen Händler, oder? Ich meine... Ein wenig Metall sollte genügen. Ich könnte Dir ja das herstellen, was Du brauchst." Seine Hand wedelte dann schell in der Luft als er den Kopf wieder frei ließ. Ob nun eine gute Idee oder nicht. Für Ed schien das nicht nur die einfachste Lösung zu sein, sondern auch eine der schnellsten. Ehe sie nun jemanden finden müssten...
Also stand er nun auf, sprang zur anderen Seite des Raumes, wo er einen Löffel aus einer Schublade holte - schon gruselig wieso er genau zu wissen schien, wo man diesen finden könne - schlug in die Hän.... AHHHHHHHHHHHH, zuckte es durch seinen Schädel. Der Arm war nun völlig unbewglich geworden und hing beinahe leblos am Körper hinab!
Sein Gesicht verzog sich und man konnte gut erkennen, dass seine Idee gerade gen Himmel flog.

.... "Okay," sagte er nach einem Augenblick... "Dann lass uns mal gehen." Dabei deutete er auf die Tür des Zimmers. Abermals müssten sie in die kühle Nacht hianus. "Na, dann mal los!"

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BeitragThema: Re: Zufällige Begegnung in Central City   Sa März 05, 2016 1:09 am

Kaum dacht die Mechanikerin es könnte ja wohl nicht schlimmer kommen, da entdeckte sie doch tatsächlich ein grinsen auf dem Gesicht des Staatsalchemisten.

Momentchen fand er etwa die Situation in der sie sich befand gerade all zu komisch oder hatte er bereits ihr äußerst verändertes Erscheinungsbild gesehen? Desto mehr sie sich darüber fragte umso peinlicher wurde es der Mechanikerin, welches sich nicht nur durch ihre Schweißausbrüche und ihrem roten Tomatenkopf bemerkbar machte, nein sondern derweilen auch schon von einem unregelmäßigen zucken ihrer Fingerspitzen welches sie veranlasst auf ihre Hände zu starren.

Du meine Güte was war denn jetzt nur los mit ihr nur die Tatsache das Ed ihre Gefühlsschwankungen mitbekam versetzte ihr schon ein unbehagliches Gefühl in ihrer Magengegend noch dazu das er dieses lächelnd nicht mehr so einfach ablegte, nachdem er sie in Augenschein genommen hat- M-M-m-m-Moment mal......Ein angenehmes Gewicht auf ihren Kopf ließ sie dazu veranlassen zusammen zu zucken und von nun an stur gerade aus zu blicken. Noch röter konnte ihr Haut-Ton ja nun nicht mehr werden.....so hoffte sie es zumindest.

Für die junge Mechanikerin war es wohl nicht schwer zu erahnen welches dieses abrupte Gewicht auf ihren Kopf ausgelöst hatte. Schließlich konnte sie es sich schon wieder denken, dass Ed seine Hand auf ihrem Kopf mehr oder weniger ausgeruht hatte.

Als ihr Kindheitsfreund jedoch endlich auf ihre für sie peinlich Frage zu antworten schien, musste sie Augenblicklich schmunzeln. Auf eine gewisse Art und Weise fand sie es schon witzig wie ihr Kindheitsfreund versuchte jedes Problem durch simple Alchemie zu lösen. Nun gut für sie war Alchemie keineswegs simple sondern eher aus komplexer Wissenschaft zusammen gesetzt die sie einfach nicht verstand oder nicht verstehen wollte, aber diese Tatsache gehört jetzt nicht hier her.

Kaum hatte sie ihre kurze Abschweifung zur Alchemie niedergelegt, empfand sie auch schon nicht mehr das gewohnte Gewicht auf ihrem Kopf, was die Mechanikerin dazu veranlasst sich erst einmal verwirrt nach dem Blondschopf umzusehen bis sie ihn schließlich am Schreibtisch wieder fand. Anscheinend wollte er seine Alchemie-Sache wirklich durchziehen.

Ein lächeln konnte sie nicht vermeiden als sie ihren Kindheitsfreund so sah wie er in eine der Schubladen herumkramte anscheinend auf der Suche nach etwas verwertbarem. Und wieder mal wurde ihr bewusst was sie nur ohne ihren langjährigen Freund machen würde, schließlich war die Aktion vorhin mit seiner Hand und die Aktion jetzt mit dieser Schublade nicht ohne Erfolg geblieben, schließlich so dachte es sich die Mechanikerin zumindest, waren diese Aktionen einfach nur dazu da Winry aus ihrer, wie konnte man es denn genau bezeichnen?, peinlichen Phase herauszuhelfen und sich wieder geborgen zu fühlen.

Und bei aller liebe wo und wann könnte sie dies wohl besser als bei Ed hier in diesem naja nicht gerade luxuriös eingerichteten Hotelzimmer. Man konnte eben nicht alles haben.

Winry merkte jedoch, dass Eds Art mit ihr umzugehen bereits angeschlagen hatte, ihr Gesicht fühlte sich längst nicht mehr wie ein glühender Kochtopf an und auch ihre Anspannung vermischt mit Unbehagen hatte sich gelegt. Einmal kurz ein-, ausatmend und ihr Körper kehrte Bereits wieder zur Normalität zurück. Ed war für sie da und das reichte ihr im Moment vollkommen, schließlich versuchte er gerade durch Alchemie Ersatzteile für sie herzustellen, welcher andere Junge konnte das schon jemals für ein anderes Mädchen bewerkstelligen. Genau keiner und die Tatsache, dass es nur ein bestimmter Alchemist kann freute sie umso mehr, schließlich hat ihr Kindheitsfreund nicht umsonst den Beinamen oder Titel jüngster Staatsalchemist aller Zeiten erhalten.

Immerhin dies müsste doch zu was gut sein oder? Ihr Kindheitsfreund war ja nicht dumm und auch keinen Falls fremd in der Handhabung mit Alchemie. Davon ging sie jetzt mal aus denn so wie ihr Kindheitsfreund, da in der Schublade herum wühlte sah dies nicht gerade sehr professionell aus.

Doch sie beschloss weiterhin ihren Kindheitsfreund genau im Auge zu behalten, bis er anschließend mit erhobenen Hauptes und stolz über sich einen.....Löffel aus der Schublade empor hielt. Nun gut sie wollte nicht meckern, immerhin wusste sie ja das Alchemisten für eine Transmutation etwas vom selben Wert brauchen...war das so richtig oder hatte sie sich wieder vertan? Und da war sie schon wieder, sie kannte sich eben viel zu wenig in diesem Gebiet aus. Aber solange sich ihr Kindheitsfreund darin auskannte war ja alles in bester Ordnung.

So besah sie weiter das Spektakel welches nun folgen würde, oder auch nicht. Winry begriff die Situation in der sich ihr Kindheitsfreund befand zuerst nicht, bis sie nach und nach auch selbst darauf kam. Genau er musste ja die Hände aufeinander legen und dies würde soweit auch kein Problem darstellen, würde seine Automail nur nicht gerade eben leblos von seiner Seite hängen.

Mit einem mehr als großen Schweißtropfen auf ihrem Hinterkopf und einen seufzend gab auch sie zu verstehen, dass sie noch lebte, schließlich hatte sie sich die Zeit über ins Schweigen gehüllt. Doch so schnell diese Untätigkeit Seitens des Alchemisten gekommen war, so schnell war sie auch wieder verflogen und Winry kam nur langsam den Gedankengängen ihres Kindheitsfreundes nach.

"H-h-h-n? H-h-a?....A-h-h ähm warte kurz...", während sie so verdutzt über die Situation war bekam sie nur unterbewusst mit wie sie aufgestanden war und denn Alchemisten verwirrt entgegen blickte, ehe sich ihre Gehirnzellen wieder zu regen begannen und sie sich hektisch umblickte.

So schnell sie konnte stürzte sie sich auf den Nachttisch, nun hinter ihr, und sammelte so schnell es ging alle Schrauben, Werkzeuge und Teile der Automail ein, die sie zügig ohne auch nur ein Teil verlieren zu können in ihren Werkzeugkasten schmiss, ganz genau schmiss, schließlich wollte sie nicht noch mehr Zeit in Anspruch nehmen, als sie gebraucht hätte um alles wieder Ordentlich in diesen Kasten zu räumen. Ihr Handschuhe die sie sich schnell entledigte folgten ebenfalls in ihren Kasten mit den für sie üblichen Werkzeugen.

Diesen begann sie daraufhin zu schließen, was so wie die Mechanikerin feststellen konnte als nicht so einfach erwies, denn anscheinend hätte sie doch nicht jedes Werkzeug einfach unwillkürlich hineinwerfen sollen. Jetzt scheint sich nämlich mindestens mehr als nur eins sich gegen die Schließung des Kastens zu wären. Letztendlich und mit großer mühe schaffte die Rockbell es doch ihren Werkzeugbehälter zu schließen und somit weiter ihrem hektischen tuen beizuwohnen.

Die Mechanikerin schnappte sich ihre schwarze Lederjacke die sie sich nicht vor allzu langer Zeit erst auf den Schreibtisch entledigt hatte und zog sich diese wieder über, dann warf sie sich noch ihren Werkzeugkasten über ihre Schultern und war bereit zum Aufmarsch den ihr Kindheitsfreund schon angedeutet hatte.

In dem Moment indem sie an ihm vorbei schritt bemerkte sie jedoch noch ein Detail, welches sie nicht ungeachtet lassen konnte. Ed's Automail war ja noch komplett offen, ja man könnte schon fast sagen nackt. Noch dazu konnte man sämtliche Kabeln, Monturen, Muttern, Schrauben und noch einiges anders erhaschen was so wie sie fand nun wirklich nicht für jedes Auge bestimmt war.

Noch dazu wollte sie aber auch nicht, das Teile aus der Automail fallen könnten während sie draußen unterwegs waren. Bei aller liebe konnte sie ihren Kindheitsfreund aber auch nicht zu muten so in aller Öffentlichkeit herum zu laufen.

Da musste so schnell wie möglich eine Lösung für das Problem her. So dachte sie bereits nach was zu tun wäre, als ihr auch wieder dieser unverkennbare Druck um ihren Kopf bewusst wurde, welcher ihr signalisierte, dass sie ihr grünes Kopftuch bereits wieder zu lange getragen hatte und sich jetzt ihre Schläfen zu Wort meldeten die stark gegen dieses Kopftuch zu protestieren schienen. Denn dadurch das diese Tuch ihre Adern zu schnurrten bekam auch ihr Gehirn zu wenig Blut welches doch so Überlebenswichtig war.

Winry entschloss sich kurzerhand das Kopftuch mit einem anziehenden Ruck an den Enden des Tuches von ihrem Blondschopf zu entfernen und ging damit Zielgerichtet einige Schritte näher zu ihren Kindheitsfreund, ehe sie ihr Kopftuch einige male um die offene Stelle der Automail band und mit einem von sich überzeugten und zufriedenen: "Fertig", quietierte.

Länger verblieb sie auch nicht vor ihrem Kindheitsfreund, da wandte sie sich auch schon zur Tür um, um diese auch schon zu öffnen und hinaus in den Flur zu schreiten.

Es dauerte auch nicht lange da waren beide sowohl die Rockbell als auch der Elric wieder draußen im freien, in der mittlerweile mitternächtlichen Atmosphäre. Und Winry musste zugeben das diese nicht nur in Resembool sondern auch hier in Central schön aussehen konnte. Es hatte schon einen Reiz diese vielen Sterne am Himmel, nahezu keine einzige Wolke und diese Lichter die alle von den Häusern, Wohnung Central City's stammten, in denen sich bestimmt gerade Familien zusammen fanden, oder bereits zur Schlafenszeit fertig machten.

Sie trat ein paar Schritte weiter auf die offene, nicht belebte und dunkle Straße hinaus, mal abgesehen von den Straßenlaternen die diese erleuchten sollten. Augenmerklich bekam die junge Mechanikerin jedoch zu spüren das auch in Central zur nächtlichen Stunde ein kalter Wind wehte und sie begann augenblicklich zu frösteln. Was so hoffte sie zumindest, sich schnell verflüchtigen würde, wenn sie erst mal unterwegs war. So drehte sie sich also mit so viel Schwung und Enthusiasmus um, das sie nun direkt in Ed's goldene Seelenspiegel blicken konnte. "Und was machen wir jetzt", stellte sie nun die frage die sie schon seit des fehlgeschlagenen Alchemieversuch beschäftigte.

_________________
Winry Rockbell


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