Alchemie of Brotherhood

It's dark INSIDE the HOLE

 
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 Ein Spaziergang durch Central City

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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Mi Aug 26, 2015 4:17 pm

Alphonse erschrak. //Oh nein...Oh nein oh nein >_< Ichhabe ihn traurig gemacht! Ich bin so ein Idiot!// ,schimpfte er gedanklich mit sich selbst. So war das nicht gedacht. Aber was hatte er sich auch dabei gedacht!? Das der Staatsalchemist ihm mit Freuden seine Leidensgeschichte erzählte? //Ich bin ein totaler Blechschädel...// Nervös wedelte Al mit den Armen. "Entschuldigen sie! Das...das geht mich natürlich nichts an! Vergessen sie einfach was ich gesagt habe! Tut mir wirklich leid." Er verbeugte sich mehrere Male eilig und drehte sich dann wieder zum Geländer. "Wie schön doch der Sonnenuntergang ist. Wunderbar nicht wahr?" ,wollte er das Thema irgendwie wechseln. Er hätte nicht so forsch und neugierig sein dürfen. Das war verletzend und gemein. Betrübt ließ der Riese den Kopf hängen. Nun hatte er sich bestimmt bei dem jungen Mann unbeliebt gemacht.
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Dalton Bloodworth

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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Mi Aug 26, 2015 5:40 pm

Alphonse entschuldigte sich, doch wirklich helfen tat das nicht. Es war aber auch nicht wirklich seine Schuld, es waren immerhin Daltons eigene Fehler, die ihn plagten. Er erinnerte sich halt nur ungerne daran, und er merkte, das Alphonse es auch nicht böse meinte. Tatsächlich ist er die erste Person, die sich überhaupt dafür zu interessieren scheint. Ob er ihm wohl vertrauen könnte, ihm seine Geschichte zu erzählen? Immerhin saßen sie mehr oder weniger im selben Boot, was die verbotene Alchemie angeht. Natürlich konnte er nicht wissen, was Alphonse mit dem Wissen anstellen würde, aber wirklich viel zu verlieren hatte Dalton auch nicht, und Alphonse schien ja eine freundliche Person zu sein. Dalton atmete tief durch und sah in den Sonnenuntergang, während er den Wind im Gesicht spürte. Die Träne wischte er sich aus dem Gesicht, um daraufhin sein Buch herauszuholen. Er legte die Hände zusammen und danach auf das Buch, dieses Mal gab es jedoch eine andere Reaktion. Die letzten Seiten des Buches fingen an, zu glühen, und das Buch schlug sich von selbst auf, um den Inhalt dieser zuvor versiegelten Seiten zu zeigen. Hier stand Daltons komplette Geschichte, wie er es damals für Cornello niedergeschrieben hatte. Von seiner Kindheit bis zum Überfall der Ishvaler auf seine Heimat, der Tod seiner Eltern, welche sich zum Schutz der anderen Einwohner und für Dalton opferten, die Unfähigkeit des Militärs, rechtzeitig am Ort zu sein. Danach wurde beschrieben, wie sich Daltons Freundin lange Zeit um ihn kümmerte, bis sie es mit ihm nicht mehr aushielt, da er nach der traumatischen Erfahrung viele psychische Probleme hatte. Jetzt folgte die Nacht, in der Minerva, seine Freundin, ihn verlassen wollte, nur um von Dalton getötet und ans Schwert gebunden zu werden, weil er sie nicht gehen lassen wollte. Das dies fehlschlug und die Seele vom Schwert nicht angenommen wurde, stand letztlich auch dort. Diese ganze Geschichte zeigte er Alphonse, um ihm die Antwort zu geben. Was er mit dem Wissen tun würde, wäre seine Entscheidung, doch Dalton hoffte, dass Alphonse mit seinen eigenen Erfahrungen vielleicht hilfreich sein könnte.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Mi Aug 26, 2015 6:16 pm

Der Mann schwieg, wischte sich die Träne fort und sah ebenfalls zum Sonnenuntergang. Aber natürlich schwieg er...er konnte ja gar nicht reden. Aber er würde nun bestimmt auch keine Worte mehr in sein Buch transmutieren. Al hatte es sich versaut. Da war er sich ziemlich sicher. Enttäuscht seufzte der Junge lautlos. //Warum streue ich auch Salz in die Wunden? Ich hätte es doch besser wissen müssen...// Nur weil sie ein ähnliches Schicksal teilten hatte er noch lange nicht das Recht Dalton traurig zu machen. Doch zu seiner Verwunderung holte der Mann wieder sein Buch hervor und machte etwas damit. Was würde jetzt wohl kommen? Vielleicht war er jetzt wütend auf ihn? Wie zu dem Zeitpunkt als er das Schwert des Mannes aufheben wollte? Doch die Reaktion des Buchs sah anders aus. Die letzten Seiten leuchteten und scheinbar hob er eine Versiegelung auf. Dann klappte das Buch auf und ein langer Text wurde sichtbar. Der Staatsalchemist reichte dem Jungen in der Rüstung seine niedergeschriebene Lebensgeschichte. Vorsichtig nahm Al das Buch an, blickte Dalton noch kurz ins Gesicht um sich sicher zu sein das er es wirklich lesen durfte und begann dann zu lesen. //Oh nein...wie schrecklich!// ,dachte er noch bei sich, während er eine Zeile nach der anderen abarbeitete. Ishvaler, das Militär, der Tod seiner Eltern, dann der Mord an seiner Freundin. //Er hat sie wirklich umgebracht?// Da sah man wie sehr man sich in einem Menschen täuschen konnte. Alphonse hätte nie gedacht das Herr Bloodworth dazu in der Lage wäre jemanden um zu bringen. Doch der Tod war überall...Auch Oberst Mustang hatte so manches Leben auf dem Gewissen... Das machte sie nicht unbedingt zu schlechten Menschen. Etwas beunruhigte es den Jungen aber schon. Wie er befürchtet hatte, hatte Dalton versucht ihre Seele an das Schwert zu binden doch es misslang. Somit hatte er getötet und das Tabu der Alchemie gebrochen. Auch dieser Mann war davon deutlich gezeichnet. Nach langem Schweigen gab Al ihm das Buch zurück und sah ihn lange an. Der Junge war hin und her gerissen. Der Staatsalchemist vor ihm hatte viel schreckliches miterlebt. Doch rechtfertigte das einen Mord? Noch dazu an der Person die ihm zur Seite stand und die er liebte? Doch er würde nicht über ihn urteilen. Er merkte deutlich wie sehr der junge Mann darunter litt. "Haben sie vielen Dank für ihr Vertrauen. Ich werde es für mich behalten wenn sie das wünschen." ,sagte er leise. "Sie finden ganz bestimmt einen Weg ihre Stimme zurück zu bekommen." Mehr konnte er dazu wohl nicht sagen. Den Mord konnte Dalton nicht ungeschehen machen, weder der an seinen Eltern noch der an seiner Freundin. Er musste damit leben...weiter leben.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Mi Aug 26, 2015 7:46 pm

Ob es die richtige Wahl war, Alphonse zu vertrauen? Er wusste es nicht, aber wirklich viele Alternativen hatte er auch nicht. Nur zu gut konnte er verstehen, wie geschockt der Mann in Rüstung wohl sein musste, er wollte sich gar nicht seinen Gesichtsausdruck unter diesem Helm vorstellen. Aber so war es halt nunmal, damals nach dem Verlust seiner Eltern war er nicht mehr er selbst gewesen und wollte verhindern, von der letzten Person, die er hatte, alleine gelassen zu werden. Doch er bezweckte das Gegenteil. Er nahm sich sein Buch wieder und versiegelte die Seiten,dann transmutierte er in sein Buch, wobei er sehr verzweifelt und hilflos wirkte. "Ich weiß, das ich einen Fehler gemacht habe. Ich war damals nicht ich, doch das rechtfertigt meine Tat nicht. Ich wollte sie nicht verlieren und habe das Gegenteil erreicht. Ich habe nur gelernt, dass man eine Seele nicht an Metall binden kann." Der Staatsalchemist war äußerst bedrückt, doch dies war für ihn nichts neues. Diese grauenhafte Tat würde ihn wohl nie alleine lassen.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Mi Aug 26, 2015 8:02 pm

Die Verzweiflung und Hilflosigkeit die er in den Augen des Mannes erkennen konnte war echt und weckte das Mitleid in dem Jungen. Doch er wusste ja selbst wie wenig es brachte wenn andere mit einem Mittleid hatten... Somit sagte er nichts weiter und sah ihm dabei zu, wie er wieder neue Worte in seinem Buch erscheinen ließ. Sich leicht zu ihm gebeugt las er. //Es ist sicher schwer damit zu leben...doch noch schlimmer wäre es, wenn seine Transmutation geklappt hätte...wie es seiner Freundin dann wohl ergangen wäre? Immer bei ihrem Mörder sein zu müssen ohne Möglichkeit sich zu wehren?// Als Schwert könnte sie sich ja nicht bewegen. Aber wenn es funktioniert hätte, hätte Dalton vielleicht auch die Möglichkeit gehabt ihren Körper zurück zu holen...wobei... //Ihr Körper ist ja nicht vor dem Tor...das würde also gar nicht gehen// Es wäre genau so fatal wie die Wiederbelebung ihrer Mutter. Und die war ja auch fehlgeschlagen.
Doch nun wo Al den Mann so niedergeschlagen sah, konnte er auch nicht länger schweigen. Auf die letzten Worte die erschienen, räusperte er sich unsicher. "Nun ja...es klappt nicht immer. Aber...meinem Bruder ist es gelungen." ,sagte er. "Da sie mir ihr Geheimnis anvertraut haben...werde ich ihnen auch meines verraten." Al wurde immer leiser, holte tief Luft und nahm den Helm ab. So konnte man sehen das die Rüstung leer war. Abgesehen vom Essen natürlich... Und wer einen geschulten Blick hatte konnte auch das Blutsiegel erkennen das sich hinten im Nacken der Rüstung befand.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Do Aug 27, 2015 8:29 pm

Dalton wusste, dass er seinen Fehler niemals wieder gut machen könnte. Hätte er einfach losgelassen, vielleicht wäre dann alles wieder gut geworden. Aber wer zu gierig ist, wird nun einmal bestraft. Und er war nicht nur gierig, auch der Zorn war ein Teil seiner Sünde. Eigentlich hätte der Alchemist eine noch viel höhere Strafe verdient als nur seine Stimme zu verlieren. Er dachte oft darüber nach, doch er hatte nunmal keine Möglichkeit, die Dinge zu ändern, und so würden ihn diese Schmerzen vermutlich bis zu seinem Tod verfolgen. Der Alchemist war so sehr in seinen Gedanken versunken, dass er zunächst gar nicht realisierte, was sein Begleiter sprach. Doch als sein Blick wieder auf ihn fiel, war Dalton geschockt. 'Sie ist... leer? Wie ist das nur möglich? Ich dachte... Das kann nicht wahr sein!' Doch es war wahr. Er konnte das blutige Siegel an der Innenseite der Rüstung sehen. Irgendwas in Dalton ist soeben zerbrochen. Lange Zeit war er überzeugt davon, das Binden einer Seele an Metall wäre nicht möglich gewesen. Er war überzeugt davon gewesen und hatte aufgehört, sich mit solcher Alchemie zu beschäftigen. Doch wenn es wirklich möglich war... hätte er sie irgendwie retten können? Irgendeine Möglichkeit hätte es doch geben müssen! Im Kopf des Alchemisten fand ein Kampf statt, alle Gedanken wirbelten durcheinander. 'Das kann doch nicht sein...' Er hielt sich den Kopf, als ob er Kopfschmerzen hätte, das Wirrwarr an Emotionen konnte man ihm eindeutig ansehen. Dieser Mann... Diese Rüstung hatte ihm soeben etwas wichtiges genommen und ihn in den Wahnsinn geschickt. Er packte an seinen Schwertgriff, zog die Klinge und erhob sie gegen Alphonse. Über die Effektivität dieser Waffe dachte er nicht viel nach, dafür war er zu durcheinander, doch er wusste nichts besseres, was er tun sollte.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Do Aug 27, 2015 8:47 pm

Das alles hatte den Alchemisten wohl überfordert. Als er sah das die Rüstung leer war, hielt er sich den Kopf und sah Alphonse erschrocken an. //War es doch ein Fehler? Ob er jetzt glaubt seine Freundin noch retten zu können?// ,überlegte Al, während der Mann vor ihm stand und einen stummen Kampf austrug. Der Junge konnte es ihm ansehen wie es in seinem Inneren tobte. Dabei hatte er gehofft ihm helfen zu können. Das sie beide fast das selbe Schicksal teilten... Die Tatsache das es möglich war Seelen an leblose Gegenstände zu binden war wohl der Hauptgrund für die Verwirrung und Verzweiflung des Staatsalchemisten. Al setzte den Helm wieder auf. "Aber anders als bei ihrer Freundin bin ich damals nicht gestorben. Mein Körper war Teil des äquivalenten Tausches...Mein Bruder..." ,begann er zu erzählen, doch Dalton hörte ihm wohl gar nicht mehr zu. Mit völlig verrücktem und panischem Blick zog er plötzlich das Schwert und erhob es gegen die Rüstung. Nun war es Al der erschrocken die Arme hob. "Herr Bloodworth...bitte machen sie keinen Fehler. Es tut mir leid. Ich wollte sie nicht verletzen. Bitte nehmen sie das Schwert wieder runter." ,bat er. Die Klinge konnte ihm so nicht gefährlich werden. Doch warum griff ihn der Ältere nun einfach so an?
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Do Aug 27, 2015 9:05 pm

Er versuchte, sich unter zu Kontrolle zu bringen, wieder der Herr seiner eigenen Gedanken zu werden. Alphonse Stimme drang zu ihm durch, auch wenn er seiner Erklärung nur schwer folgen konnte. Er hatte sich nie damit auseinandergesetzt, was zu dem Zeitpunkt der verbotenen Transmutation geschah. Ein weißer Raum war in seinen Erinnerungen, doch nie hatte er hinterfragt, was es damit auf sich hatte. In ihm bauten sich die Emotionen auf, eine gefährliche Mischung aus Wut und Trauer, doch schließlich gab er nach. Alphonse hatte Recht, er wollte nicht schon wieder solch einen Fehler machen. Er senkte die Klinge und sah auf sie hinunter. Dieser Gegenstand hätte den Verstand seiner Freundin gehabt, hätte alles geklappt damals. Eine eigenartige Vorstellung. Vermutlich war es besser, dass es nicht klappte. Doch Dalton wünschte sich, es wäre gar nicht erst zu dieser Situation gekommen damals. Sein Blick ging noch einmal in Richtung Sonnenuntergang, dann hinunter auf das Schwert. Langsam wickelte er das Lederband ab und das blutige Siegel kam zum Vorschein. Sein Blick war darauf fixiert, auf dieses Zeichen seiner Sünde. Er hielt das Schwert so, dass auch Alphonse das Siegel sehen konnte. Dann holte er schließlich das Buch hervor, um wieder einige Worte zu transmutieren. "Es tut mir Leid, dass ich dich da reinziehe. Dass du mich so erleben musstest. Dies ist mein Problem, ich sollte mich alleine darum kümmern und andere nicht mehr belasten." Sein Blick war ernst und er wurde wieder etwas entspannter, nachdem er tief durchatmete. Dalton musste noch viel an sich arbeiten.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Do Aug 27, 2015 10:08 pm

Alphonse atmete erleichtert auf als der junge Mann die Waffe sinken ließ. Er schien sich wieder beruhigt zu haben. Die Wut war verschwunden, die Trauer nicht. Er sah ihm dabei zu wie er das Lederband von der Klinge löste und das Blutsiegel darunter zum Vorschein kam. //Er hat es tatsächlich versucht...// Wenn Edward nun hier wäre hätte er dem Staatsalchemisten sicher einen ordentlichen Schlag ins Gesicht verpasst. Der ältere Bruder verstand da keinen Spaß. Al selbst blieb eher ruhig. Er würde an der Vergangenheit von Dalton nichts mehr ändern können. Er konnte ihm nur helfen damit zu leben und seine Fehler nicht zu wiederholen. Aber auch nur wenn dieser es zuließ und auch nur vielleicht... Bisher schien er ja von einem Fettnäpfchen ins nächste zu straucheln. Vom Siegel sah er hinüber zum Buch, in dass der Alchemist wieder einige Sätze transmutierte. "Geteiltes Leid ist halbes Leid. Lassen sie sich etwas von der Last abnehmen." ,meinte der Junge naiv. "Es wäre nicht gut gewesen wenn sie die Seele ihrer Freundin wirklich an dieses Schwert hätten binden können. Sie wäre darin gefangen gewesen. Unfähig am Leben teil zu nehmen und wenn sie versuchen würden ihren Körper wieder zu transmutieren...würden sie sicher so scheitern wie mein Bruder und ich. Auch wir haben versucht eine verstorbene Person mit Hilfe der Alchemie zurück ins Leben zu holen. Aber das ist nicht möglich. Das haben wir inzwischen gelernt." ,sagte er traurig.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Fr Aug 28, 2015 11:18 am

Dalton hörte sich die Worte seines Begleiters genau an, während er der beinahe untergegangenen Sonne zuschaute. 'Er hat vermutlich Recht... Zwar hatte Alphonse ihm etwas genommen, aber gleichzeitig auch etwas gegeben. Vielleicht würde es mit seinem jetzigen WIssen besser laufen, vielleicht konnte er es irgendwann schaffen, seine Vergangenheit zurück zu lassen. Sein Ausdruck zeigte zwar immernoch eine gewisse Trauer, aber auch Erleichterung. "Vielen Dank für die Hilfe, Alphonse. Ich wünschte, das wäre nie passiert. Doch ich kann es nicht ändern. Ich werde meiine Lösung finden." Er zeigte die transmutierten Worte seinem Begleiter, in seinen Augen war Hoffnung zu sehen. Diese blickten dann jedoch zurück in den Himmel. Es war schon spät. "Ich schätze, ihr wollt wieder zurückkehren?", transmutierte er noch dazu.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Sa Aug 29, 2015 3:01 pm

Alphonse nickte nur auf die Worte im Buch des Staatsalchemisten hin. Dieses Nicken galt für beide Aussagen. Er konnte Dalton nur einen Teil der Last vielleicht abnehmen oder zumindest erleichtern. Dazu hatte er ihm die Gewissheit gegeben das es möglich gewesen wäre die Seele seiner Freundin an das Schwert zu binden... Er hofft nur das der junge Mann diese Idee niemals durchführen würde. Im Endeffekt musste er wirklich allein damit zurecht kommen. Da war Al doch ein wenig froh darüber das er zumindest noch seinen großen Bruder an der Seite hatte. Er hätte ihm dieses Schicksal gerne erspart und Ed dachte genau so, doch sie steckten gemeinsam darin fest. //Ich werde mir merken das es besser ist wenn ich niemandem von meinem Geheimnis erzähle...Das macht alles nur noch schlimmer// ,stellte der Junge für sich fest. "Ja lassen sie uns zurück gehen." ,bestätigte er und trat auch sogleich den Rückweg an.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Di Sep 01, 2015 1:38 am

Dalton blickte erneut über das Geländer. Zu gerne wäre er noch hier geblieben und hätte die Ruhe genossen, doch vermutlich wäre es besser, in ein Hotel zu gehen und Schlaf zu suchen, nach all dem, was soeben passiert war. Wobei der Alchemist befürchtete, den Schlaf nicht so recht genießen zu können. Immer wieder wurde er nachts von Albträumen und Halluzinationen geplagt, doch eventuell würde es sich ja bessern, nach den neuen Erkenntnissen. Als sein Blick auf Alphonse fiel, wurde er nachdenklich. 'Ich klage über meinen schlechten Schlaf... Doch dieser Mann hat gar nicht die Möglichkeit, zu schlafen... Ich sollte mich nicht nur an meine Probleme denken, es gibt genug andere, denen es ebenso schlecht geht... Aber wenn man sich gegenseitig hilft... Er nickte einmal bestätigend, wenn auch eher für sich selbst, da Alphonse schon längst auf dem Weg war. Die Rüstung hatte ihm heute echt einiges gezeigt, Dalton würde zu gerne auch einmal seinen Bruder kennenlernen können. Vielleicht könnten die drei gemeinsam noch viel mehr lernen. Er wäre ja noch einige Tage in Central, vielleicht läuft man sich da ja mal über den Weg. Und da Alphonse schon auf dem Weg war, setzte sich auch der Staatsalchemist endlich in Bewegung. Doch als er den langen, holprigen Weg hinunter blickte, verlor er in gewissen Maßen die Motivation, diesen gesamten Weg erneut zu laufen. Um sich die Reise etwas zu erleichtern, legte der Alchemist die Hände zusammen, worauf das Leuchten einer Transmutation erfolgte. Um Dalton herum fing die Luft an, sich zu verändern, als ob sie die Bewegungen des Alchemisten unterstützen wollte. Sie gab ihm Antrieb und verringerte den Luftwiderstand, sodass Dalton mit hoher Geschwindigkeit losspurten konnte und Alphonse in kürzester Zeit einholte, sogar ein Stück überholte. Er verringterte die Geschwindigkeit etwas, um Alphonse nicht komplett im Stich zu lassen, jedoch behielt er seine Unterstützung aufrecht.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   So Sep 06, 2015 10:29 pm

Scheppernd und klappernd setzte sich die Rüstung in Bewegung und lief den schmalen Pfad wieder hinab ins Stadtzentrum. Al kam gar nicht auf die Idee das Dalton ihm vielleicht nicht folgen würde oder das dieser erschöpft vom Aufstieg war. Der Junge in der Rüstung kannte keine Erschöpfung mehr. Er konnte Tagelang durchlaufen ohne müde zu werden. Schlaf brauchte er ja auch nicht. Genau so wenig wie etwas zu essen oder zu trinken. //Oh...ich hab ja noch das Abendessen in mir. Hoffentlich treffen wir auf ein paar streunende Hunde oder Katzen// ,dachte Alphonse grade, als etwas an ihm vorbei zischte. Verwundert blickten die leuchtenden Punkte dem Staatsalchemisten hinterher, der ihn soeben überholt hatte. Und in was für einem Tempo! Ihm fiel wieder ein das Herr Bloodworth ihm ja verraten hatte das er darin geübt war die Luft zu manipulieren. Das musste es sein. Wie Al den spurtenden, jungen Mann sah, musste er lachen. Es sah lustig und spaßig aus. Hätte er seinen Körper zurück und würde diese Technik beherrschen würde er sich vermutlich nur noch so fortbewegen. "Das können sie wirklich gut!" ,meinte er und begann auch etwas schneller zu laufen. Anders als man meinen würde war er mit der Rüstung verdammt schnell. Aber auch nur wenn es sein musste. Zum Beispiel im Kampf. Schnelle Richtungswechsel und Ausweichmanöver waren kein Problem für ihn. Genau so wenig Sprünge und Saltos. Schließlich war die Rüstung ja eigentlich leer. Nur leider ziemlich laut. Im Eiltempo polterte der Junge die Straße hinab, bis sie die beleuchteten Straßen der Stadt erreicht hatten. Hier blieb er plötzlich stehen und sah in eine Gasse. Hatte er da nicht grade... //Ohh da sind Kätzchen!// Bei seinem unerwarteten Stopp war es kein Wunder das sein Begleiter drohte in ihn hinein zu laufen. Entschuldigend wand er sich an Dalton. "Ich ehm...würden sie mich kurz entschuldigen?" ,fragte er und deutete in die Gasse.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Mo Sep 07, 2015 3:55 pm

Der Staatsalchemist blickte zurück und staunte, als Alphonse ebenfalls beeindruckende Geschwindigkeiten erreichte. Für einen Haufen Metall war er doch sehr mobil. Man sollte solche Leute halt nicht nach dem Äußeren beurteilen, denn sie könnten einen immer überraschen. So liefen die beiden den Weg hinab, bis Alphonse plötzlich stoppte. Dalton selbst stolperte beinahe, konnte sich dann jedoch noch fangen. Er blickte Alphonse an, welcher wohl in die Gasse verschwinden wollte. Dalton versuchte zunächst, mögliche Gründe dafür herauszufinden, als ihm ein Gedanke kam. [i]'Die Rüstung ist leer... Aber vorhin stopfte er noch die Brötchen in sich hinein...'{/i] Schnell holte der Mann das Buch hervor und transmutierte etwas hinein. Währenddessen konnte man merken, wie die Aura um ihn herum, welche seine Haare und die Kleidung zum wehen brachte, langsam nachließ. "Selbstverständlich.", schrieb er hinein. "Braucht ihr Hilfe bei der Reinigung?", fügte er noch mit einem lachend wirkenden Gesichtausdruck hinzu. "Übrigens, falls ihr es irgendwann mal ausprobieren wollt, diese Alchemieform kann ich auch auf andere Personen anwenden.", fügte er zum Schluss noch hinzu. Alphonse sagte ja bereits, es würde lustig aussehen, also wollte der Alchemist ihm die Chance geben, es auch mal auszuprobieren.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   So Sep 20, 2015 10:31 pm

Der Staatsalchemist schaltete schnell und bot ihm sogar an ihm zu helfen. Reinigung...das klang irgendwie unschön. Aber es traf den Nagel wohl auf den Kopf. Darum stopfte Al auch so ungern Dinge in die leere Rüstung die er schwer wieder raus bekommen konnte. "Das sollte ich schon hinbekommen, danke. Aber wenn sie möchten können sie trotzdem mitkommen." ,meinte er verlegen und etwas zögerlich. Vielleicht mochte Dalton ja auch Tiere und würde gefallen daran finden sie zu füttern? Das darauf folgende Angebot ließ den Jungen staunen. Er wollte diese Art der Alchemie auf ihn anwenden? Leicht lachte der 14jährige. "Das ist ein tolles Angebot. Aber ich glaube ich bewege mich lieber nicht fremdgesteuert fort." ,meinte er belustigt. Er wurde schon bei so vielen Kämpfen herumgeschleudert. "Wenn ich meinen eigenen Körper zurück habe würde ich mich sehr freuen wenn sie mir zeigen würden wie ich diese Technik anwenden kann. Dann würde es mir sicher auch mehr Spaß machen." ,erklärte er und betrat die Gasse. Man hörte kurz darauf auch schon das leise, helle Maunzen der kleinen Katzen. Eine ganze Familie hockte dort. Die Mutter mit ihren 5 Kätzchen. Noch etwas auf Abstand löste Al erst das rechte Bein der Rüstung und kippte das Abendessen auf den Boden. Dann nachdem er das Bein wieder angebracht hatte kam das andere dran. Nachdem alles aus der Rüstung heraus war, kniete sich der Junge hin und reichte ein Stück Fleisch an die hungrigen Mäuler. "Hier. Das schmeckt gut. Nehmt ruhig." ,sprach er mit sanfter, ruhiger Stimme.
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BeitragThema: Re: Ein Spaziergang durch Central City   Mi Nov 18, 2015 6:33 pm

Freundlich lächelnd folgte Dalton der großen Rüstung in die dunkle Gasse, wo er ein paar kleine Katzen erblickte. Es war äußerst amüsierend, diesen großen Mann dabei zu beobachten, wie er diese kleinen Tiere fütterte. Seine Reaktion auf Daltons Angebot fand er ebenfalls interessant. *Dabei funktioniert das doch gar nicht so...' Doch jetzt irgendwelche alchemistischen Thesen zu diskutieren und wissenschaftliche Formeln zu erklären, wäre wohl nicht angebracht. Und zugleich äußerst umständlich, wenn man doch nicht reden kann. Aber vielleicht würde er Alphonse ja ein anderes Mal seine Forschung demonstrieren können, sollte er Interesse dran haben. Er gab ein lautloses Lachen von sich, als Al sein Bein ausschüttete und beugte sich ebenfalls hinunter zu den Katzen, richtete sich dann jedoch nach einem Blick zum dunklen Himmel wieder auf.

[auch hier nochmal Entschuldigung für die sehr lange Abwesenheit, es ist einfach viel dazwischen gekommen und so.. ^^']
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